Internetprovider gründen Anti-Spam-Arbeitsgruppe

publiziert: Donnerstag, 16. Nov 2006 / 10:33 Uhr

Etwa 80 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs sind unerwünschte Werbebotschaften - die Spam-Mails.

SMTP-Authentifizierung soll sicher stellen, dass Spammer nicht mit gekaperten E-mail Adressen ihren Müll verschicken können.
SMTP-Authentifizierung soll sicher stellen, dass Spammer nicht mit gekaperten E-mail Adressen ihren Müll verschicken können.
Spam ist ein allgemeines Ärgernis, es verstopft die elektronischen Briefkästen der Nutzer und belastet die Netzinfrastruktur der Provider.

Die vier grössten Internet-Provider der Schweiz, Bluewin, cablecom, sunrise und green, wollen nun gemeinsam gegen die Spam-Flut vorgehen und haben als technische Massnahme die SMTP-Authentifizierung eingeführt.

Gleichzeitig haben die Provider die Anti-Spam-Arbeitsgruppe Swiss ISPs Against Spam (S.I.A.S.) gegründet: Auf der gemeinsam betriebenen Website stopspam.ch können Kunden alle wichtigen Informationen und Anleitungen zur Anpassung ihres E-Mail-Programms finden.

Cyber-Kriminelle kapern Rechner ohne das Wissen ihrer Besitzer und missbrauchen diese als Spam-Schleudern, die massenhaft unerwünschte Werbung, aber auch Viren-Mails verschicken. Dabei werden oft die auf den Rechner gefundenen Mailadressen als Absender benutzt.

Gegen Identitätsdiebstahl

Mit der SMTP-Authentifizierung kann dieser Identitätsdiebstahl weitgehend verhindert werden. Die Aktivierung der SMTP-Authentifizierung im E-Mail-Programm bewirkt, dass sich der Computer für den Abruf und Versand von E-Mail immer mit Benutzername und Passwort beim Provider anmeldet. Dadurch ist der missbräuchliche Mailversand nicht mehr unbemerkt möglich.

Parallel dazu nimmt mit der Authentifizierung die Wahrscheinlichkeit ab, dass legitim versendete Mails beim Empfänger im Spamfilter landen. Es erhöht sich zudem die Verfügbarkeit der Mail-Infrastruktur der Provider, da nur noch legitime E-Mails der effektiven Benutzers versendet werden.

(Christian Horn/teltarif.ch)

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