Umsetzung der Verpflichtungen im Atomabkommen
Iran: Angereichertes Uran nach Russland verschifft
publiziert: Sonntag, 20. Dez 2015 / 12:27 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 20. Dez 2015 / 12:48 Uhr
Die Reduzierung der Anzahl der Zentrifugen von 19'000 auf 5060, ist eine der wichtigsten technischen Verpflichtungen des Irans im Atomabkommen.
Die Reduzierung der Anzahl der Zentrifugen von 19'000 auf 5060, ist eine der wichtigsten technischen Verpflichtungen des Irans im Atomabkommen.

Teheran - Der Iran hat Angaben aus Teheran mit dem Abtransport von angereichertem Uran nach Russland begonnen. Der Prozess sei Teil des Atomabkommens vom 14. Juli mit dem Westen, sagte Irans Atomschef Ali Akbar Salehi laut Medienberichten am Sonntag.

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Bis jetzt seien laut Salehi neun Tonnen verschifft worden. Im Gegenzug werde der Iran 137 Tonnen «Yellowcake» - das pulverförmige Gemisch aus Uranverbindungen ist Ausgangsstoff für die Herstellung von Brennelementen - aus Russland einführen.

Der Abtransport des angereicherten Urans war, neben der Reduzierung der Anzahl der Zentrifugen von 19'000 auf 5060, eine der wichtigsten technischen Verpflichtungen des Irans im Atomabkommen.

Salehi hofft, dass das Abkommen bis Ende des Jahres endgültig umgesetzt werden kann. Für den Iran ist besonders die Aufhebung der lähmenden Wirtschaftssanktionen enorm wichtig. Vorher muss aber die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien noch verifizieren, dass der Iran all seine technischen Verpflichtungen erfüllt sei. Das soll noch vor Jahresende passieren.

(asu/sda)

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