Iranische Asylsuchende beenden ihren Hungerstreik in Zürich

publiziert: Freitag, 19. Dez 2003 / 18:10 Uhr

Zürich - Nach neun Tagen ist der Hungerstreik einer Gruppe von iranischen Asyslsuchenden in Zürich beendet worden. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) und die Hungerstreikenden hätten eine Einigung erzielt, teilte das BFF mit.

Das BFF wird die Dossiers der Iraner überprüfen. Müssen sie trotzdem zurück in den Iran?
Das BFF wird die Dossiers der Iraner überprüfen. Müssen sie trotzdem zurück in den Iran?
Drei Exponenten des BFF hätten sich am Mittwoch mit den Hungerstreikenden zu einem Gespräch getroffen, sagte BFF-Sprecher Dominque Boillat zu einer entsprechenden Mitteilung der Menschenrechts-Gruppe augenauf. Mit dabei waren auch Vertreter des Schweizerischen Roten Kreuzes und des UNO-Flüchtlingshochkommissariates (UNHCR).

Man habe die Situation im Iran diskutiert, sagte Boillat. Das BFF wird gemäss Communiqué die Dossiers der Hungerstreikenden zusammen mit dem UNHCR in den kommenden Wochen überprüfen. Ausgenommen davon seien die Fälle, welche bei der Schweizerischen Asylrekurskommission hängig seien. Die Forderungen und die Petition der Hungerstreikenden habe man zur Prüfung entgegengenommen.

Die Mitteilung von augenauf, wonach vorderhand keine iranischen Asylsuchenden in ihre Heimat zurückgeschafft würden, relativierte die Kommunikationschefin des BFF, Brigitte Hauser-Süess. Laut Communiqué gilt weiterhin der Grundsatz, dass in Fällen, in denen kein Asyl gewährt werden könne, die Wegweisung in den Iran verfügt werde, sofern diese zumutbar und zulässig sei.

Am Tag nach dem Gespräch brachen die Hungerstreikenden ihre Aktion ab. Nach Einschätzung von augenauf war die Aktion ein Erfolg. Begonnen worden war sie am 10. Dezember von 50 iranischen Asylsuchenden in einem Container bei der Offenen Kirche St. Jakob in Zürich. Sie wollten damit die Aufnahme aller iranischen Asylsuchenden in der Schweizer erreichen.

(tr/sda)

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