Islamismusdebatte: Natürlich ist es unbequem!

publiziert: Montag, 11. Okt 2010 / 11:50 Uhr
Der grausige Höhepunkt des christlich-jüdischen Europas: Eingang des KZ Auschwitz.
Der grausige Höhepunkt des christlich-jüdischen Europas: Eingang des KZ Auschwitz.

Muslimische Ehrenmorde in Italien, christlich-orthodoxe Homophobie in Belgrad, religiös unterfütterter Polit-Fundamentalismus in den USA und ein deutscher Bundespräsident, der nicht weiss, was für eine Geschichte sein eigenes Land hat...

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Weiterführende Links zur Meldung:

Steinigung in Italien
Ein Bericht des Tagesspiegels über einen Vorfall in Norditalien
tagesspiegel.de

Scharia in Deutschen Gerichten
Wenn in Deutschland die Scharia gilt: Bericht von Spiegel Online
spon.de

Das momentane Problem Europas und des Westens mit dem Islam ist Realität. Doch es ist nicht das Problem eines, wie Bundespräsident Wulff es meinte, christlich-jüdischen, sondern jenes eines aufgeklärten, säkularen Europas. Das christlich-jüdische Europa, das es über Jahrhunderte gab, war ein virulent antisemitischer Kontinent, in dem das kleine Pogrom zwischendurch immer wieder zur Entschuldung und zur Beschaffung neuer Siedlungsflächen angewendet wurde. Zuletzt in den KZ's des Dritten Reichs.

Das ist dann der Moment, wo Hitlerjunge Ratzinger davon salbadert, dass dies die Tat eines atheistischen Regimes gewesen sei. Naja... sicher, Hitler und seine Kamarilla waren tatsächlich nicht mehr in der Kirche, doch fast alle Bischöfe, ob katholisch oder reformiert, segneten die deutschen Waffen, hatten keine Hemmung, sich an Hitlers Seite zu stellen. Und wie atheistisch war wohl ein Regime, das auf den Gürtelschnallen aller Soldaten die Aufschrift «Gott mit uns» einprägen liess?

Kam dazu, dass der Nationalsozialismus keine aufgeklärte Ideologie, sondern eine krude Mischung aus völkisch-rassistischen Mythen, irren Idealen und Personenkult war. Hitler erhob sich selbst in eine Gottes-Stellvertreter-Position, aus der heraus er der «Vorsehung» gemäss zu folgen hatte... ein Konzept, das ebenso im Christentum und Islam vorkommt.

Und schliesslich wird das «christliche», «jüdische» oder auch «islamische» Europa noch durch einen weiteren Fakt ad absurdum geführt: der grösste Teil der Bevölkerung ist konfessionslos. In jüngerer Zeit war es allerdings ausgerechnet Barack Obama in den wesentlich religiöseren USA, der bei seiner Amtseinführung als praktisch erster Politiker auch ausdrücklich diese Gruppe angesprochen hat. Wulff befand es nicht nötig, dies zu machen, doch irgendwie kann das auch nicht verwundern, ist er doch mit teils radikal evangelikalen Organisationen verbandelt, die nach dem Vorbild amerikanischer Freikirchen sogenannte «Erweckungsgottesdienste» veranstalten, mit dem Ziel, das letzte bisschen Verstand zu betäuben.

Deshalb mal ganz klipp und klar: Wir leben in einem aufgeklärten, einem säkularen, einem toleranten Europa. Die wichtigen Dinge, die unseren Alltag definieren (und die zum Teil leider immer noch nicht ganz verwirklicht sind) wie Demokratie, Redefreiheit, Religionsfreiheit, gleiche Rechte für Mann und Frau, die Rechte der Homosexuellen, Rechtsgleichheit für alle, Gewaltentrennung im Staat, Rechenschaftspflicht auch für Regierungsmitglieder, Schulpflicht, das Recht auf Unversehrtheit und seine eigene Würde sind alles Dinge, die GEGEN den Widerstand der Kirche und Religionen erkämpft wurden. Die Aufklärung war wohl eine der gottlosesten Zeiten und sie brachte uns mehr Freiheit als 1500 Jahre Christentum zuvor.

Wenn sich jetzt Christen grossspurig als Verteidiger dieser Errungenschaften gegen den radikalen Islam hinstellen, so ist dies eine Absurdität, nein, eine Perversion. Eben erst gab es in Belgrad von radikal-orthodoxen Christen mit veranstaltete Krawalle am Rande eines Marsches von Homosexuellen und in den USA wird von evangelikalen Christen aktiv Hetze gegen Schwule, gegen Schwarze und Latinos betrieben.

Wenn das aufgeklärte Europa nicht wieder ein Ort des religiös motivierten Schlachtens werden will (jemand Lust auf einen 30-jährigen Krieg?), wird es höchste Zeit, dass wir die Werte der Aufklärung verteidigen und zwar bis ins Kleinste!

Das beginnt beim Wahnsinn, dass Scharia-Gesetze für Privat-Recht bei Muslimen angewandt wird (wie in Deutschland geschehen) – fertig damit. Es gilt das Recht aus dem nationalen Gesetzbuch – wer die Scharia haben will, soll gefälligst nach Pakistan oder Saudi-Arabien!

Zwangsehen und ähnlicher Kokolores werden verboten. Jungen muslimischen Frauen – gegebenenfalls auch Männern – muss Schutz vor Familiengewalt geboten werden, wenn sie sich weigern, ein vorbestimmtes Leben zu Leben. Anlaufstellen und Schutzplätze einerseits, massive Strafen für familiäre Gewalt (diese natürlich nicht nur für Muslime) andererseits, müssen diesen Schutz flankieren. Die Schulpflicht gilt vollumfänglich für alle Kinder und wird notfalls mit polizeilicher Gewalt durchgesetzt.

Prediger jeglicher Religion, die Religions-, Rassenhass und den heiligen Krieg predigen, werden entweder sofort ausgewiesen oder, bei Einheimischen, mit einem Predigtverbot belegt. Kurz: Aufruf zu Straftaten im religiösen Mäntelchen gehören verboten.

Andererseits muss auch die Diskriminierung von Ausländern bekämpft werden, gibt es doch fast kein besseres Mittel, jemanden in den Radikalismus zu hetzen, als die gesellschaftliche Ausgrenzung.

Und das sind nur einige wenige Punkte von einem viel grösseren Katalog, der durchgesetzt werden muss, wenn wir unser aufgeklärt-säkulares Europa bewahren wollen. Tönt das anstrengend? Natürlich! Es ist auch anstrengend. Der Kampf um unsere Freiheiten war lange, teils blutig. Sogar in der Schweiz hatten wir einen kurzen Bürgerkrieg, in dem die liberalen Kantone den katholischen, direkt von Rom gesteuerten Sonderbund niederwerfen mussten, so dass 1848 ein freiheitlicher Bundesstaat gegründet werden konnte.

Die Herausforderungen waren damals nicht kleiner als heute. Die grösste Gefahr ist es im Moment, dass wir glauben, mit Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit die wachsenden Probleme aussitzen zu können.

(von Patrik Etschmayer /news.ch)

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Ob die Staatsanwaltschaft das Urteil akzeptiert, liess sie offen.
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Ja wo stehen wir
Wir sind die modernste aufgeklärteste Zivilisation die es auf dem Planeten je gab. Und ein wichtiger Punkt dabei ist, dem einzelnen ging es noch nie so gut wie jetzt gerade. Und Sie dürfen in einem Forum Ihre Meinung vertreten, ohne dafür verfolgt zu werden. Das ist mir auch sehr wichtig. Ökologisch sieht es etwas weniger gut aus, wir leben auf Kosten der Natur und der anderen auf dieser Welt, da gibt es bestimmt noch verbesserungspotential.... Aber wenn das jemand hinkriegt, dann doch das Moderen Aufgeklärte Europa.
was brachte es?
was brachte es wirklich für einen vorteil (durch die aufklärung)
den menschen in das zentrum von menschlicher
tätigkeit/denken zu setzen?????
wo stehen wir den heute moralisch, ökologisch...???
Aufgeklärt, realistisch und gerecht
Wieder mal ein sehr gut geschriebener Artikel von Herrn Etschmayer, nur weiter so!

Es ist erfrischend, wenn man ab und zu wieder mal einen Artikel liest von einem Autor, der in der Realität lebt und nicht entweder alles im Namen der Multikulturalität tolerieren will, oder grad alle die anders glauben am Liebsten gleich deportieren würde.

Wenn es nur mehr Politiker gäbe, die ein Verständnis dafür hätten, wie weit wir gehen müssen, um unsere hart erkämpften Errungenschaften der Aufklärung (Rede-, Meinungs-und Religionsfreiheit sowie die Gleichberechtigung der Menschen) zu verteidigen, und wie wichtig es gleichzeitig ist, offen zu sein, und Leute aus verschiedenen Hintergründen in unserer Gesellschaft zu integrieren statt auszuschliessen.

Die Kolumnen von Herrn Etschmayer sind generell eigentlich gut überlegt, ehrlich, aktuell, brisant, und passen in keine "ideologische Schachtel". Ein echter Lesegenuss!
Mehrheitlicher Rest
Na ja Selbstgespräche zu führen ist sicher nicht die beste Art Änderungen herbeizuführen. Aber ich denke dennoch das sich Veränderungen bewirken lassen . Vielleicht vergessen wir im ganzen Trubel das gesellschaftliche Umwälzungen nicht von Heute auf Morgen kommen.

Die Welt im 21. Jahrhundert ist anders als vor 50 Jahren. Da können sich die religiösen Machthaber und Bremser jeglicher Couleur noch so aufregen. Auch wenn es so scheint dass es so etwas wie eine religöse Renaissance zur Zeit gibt, denke ich nicht das dem so ist.

Im Land wo ich lebe gehen die Menschen immer noch heftig in die Kirche. Was vergessen geht oder ausgeblendet wird, ist dass zur gleichen Zeit die religiöse Bevormundung durch liberale Gesetzgebung ausgebremst und verhindert wird.

Unser Nachrichtenwesen ist halt eher eine Lupe als ein Weitwinkel Objektiv. Das Fundamentalismus jeglicher Art immer ein Auslauf Modell ist und war, scheinen viele vergessen zu haben. Und dass ist die eigentliche Tragödie, mit dem Vergessen kommen immer wieder Opfer.
Kurz und Heftig
Hut ab Patrick Etschmayer,

Da hat jemand sehr deutlich gesagt das letztlich Toleranz beim tolerieren von Intoleranz aufhört.

Alle reden von christlichen Werten, aber eigentlich sind die uns fremd. Begriffe wie Demokratie oder auch der Rechtsstaat gab es weit vor unserem westlichen Supergau, dem Import eines Glaubens aus Staatsräson. Dass uns danach über 1000 Jahre tiefster Aberglauben und und schlimmeres unten hielt wird nur zu gern vergessen. Die beiden anderen Mitstreiter Abrahams haben da das gleiche Problem. Das es letztlich um Macht geht sollte eigentlich jedem halbwegs aufgeklärten Menschen spätestens jetzt klar sein.

Wir im Westen können von Glück reden, dass uns die Aufklärung widerfahren ist. Unsere geistige Mündigkeit haben wir uns blutig erkämpft, und müssen sie uns immer wieder erkämpfen.

Wie man Demokratie, Gleichberechtigung und Menschenrechte im gleichen Atemzug mit Religion nennen kann ist und bleibt für mich ein Rätsel. Aber mit Religionen lassen sich die ungeheuerlichsten Dinge erklären... oh Wunder?

Vielleicht ist es an der Zeit sich für eine rabiate Variante an Toleranz stark zu machen, und die Dinge beim Namen zu nennen wie in dieser Kolumne.
Säkular
Wie Patrik Etschmayer gut beschreibt, wurde auch das Recht auf Konfessionslosigkeit mühsam und blutig erstritten gegen den Willen dogmatischer Kirchen erstritten. Manchmal hab ich das Gefühl, die Kirchen nutzen die Anwesenheit dogmatischer Neuzuzüger dazu, ihre Schäfchen wieder unter das trockene Kirchendach der Landeskirchen zu treiben.
Ein Spiel mit dem Feuer.
Selbstgespräch
Lieber Herr Etschmayer ,
ich habe verstanden was Sie meinen und ein paar Andere sicher auch. Ich bin auch voll und ganz Ihrer Meinung, ein paar andere sicher auch und ein paar Andere wohl eher weniger.

Nur frage ich mich genügen die paar Wenigen, die sich mit der Problematik auseinandersetzten.

Müsste so ein Artikel nicht eher so verfasst sein, dass auch der "mehrheitliche" Rest ihn versteht.

Setzen Sie sich einmal zwei Tage lang fürs Fernsehen und schauen Sie sich die Sendungen auf den Sendern an, die der "mehrheitliche" Rest sich anschaut. Lesen Sie danach Ihre Kolumne und Sie müssten mit Entsetzen feststellen, dass Sie im Prinzip ein Selbstgespräch führen oder im besten falle eines unter vier Augen
.
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