Israel aus Gazastreifen abgezogen - IKRK aktiv
publiziert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 09:58 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Jan 2009 / 21:25 Uhr

Gaza - Drei Tage nach Beginn der Waffenruhe hat die israelische Armee ihre Truppen vollständig aus dem Gazastreifen abgezogen. Die letzten Truppen verliessen das Palästinensergebiet am frühen Morgen, wie die israelische Armee mitteilte.

Israel bleibt an der Grenze zu Gaza in Stellung.
Israel bleibt an der Grenze zu Gaza in Stellung.
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Ein Teil der Truppen wurde an den Rand des Gazastreifens verlegt und blieb in erhöhter Alarmbereitschaft.

Nach Angaben eines israelischen Armeesprechers wurden zum Abschluss des Rückzugs keine neuen gewaltsame Zwischenfälle bekannt.

Angesichts von Vorwürfen über Menschenrechtsverstösse will die israelische Armee prüfen, inwiefern der Einsatz von Phosphormunition gegen bestehende Regelungen verstossen hat.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) geht ebenfalls Vorwürfen nach, Israel habe möglicherweise Munition mit abgereichertem Uran eingesetzt.

Einfuhr von Hilfsgütern zugelassen

Israel hat in der Zwischenzeit drei Grenzübergänge zum Gazastreifen für die Einfuhr humanitärer Hilfsgüter, Kochgas und Treibstoff geöffnet. Rund 170 Lastwagen mit Lebensmitteln, Futtermitteln und Getreide sollten Übergänge in das Palästinensergebiet passieren.

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) will 230 Zelte nach Gaza verschicken. Die Familienzelte mit Platz für mindestens 1100 Menschen sollen im Logistik-Center des SRK in Wabern BE verladen und dann in die Region geflogen werden.

Obama will Frieden im Nahen Osten

Unterdessen kündigte der neue US-Präsident Barack Obama in einem Telefonat mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas an, sich für einen «dauerhaften Frieden» im Nahen Osten einsetzen zu wollen.

Hamas-Sprecher Fausi Barhum sagte vor den Medien in Gaza über Obama, die Hamas werde ihn nach seinen «Taten» beurteilen und danach, inwieweit er die Lehren aus den Fehlern seiner Vorgänger ziehen werde

Bei der drei Wochen dauernden israelischen Offensive wurden mindestens 1400 Palästinenser getötet und mehr als 5500 verletzt. Auf israelischer Seite kamen zehn Soldaten und drei Zivilisten bei Raketenangriffen und Kämpfen ums Leben.

(bert/sda)

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