Israel zieht sich offenbar aus Nord-Gaza zurück
publiziert: Sonntag, 15. Jun 2003 / 10:12 Uhr

Jerusalem - Israel bereitet unter starkem Druck der USA seinen Rückzug aus dem Norden des Gazastreifens vor. Dies berichtete das israelische Armeeradio kurz nach dem Ende der israelisch-palästinensischen Sicherheitsgespräche.

Die Israelis ziehen sich zurück.
Die Israelis ziehen sich zurück.
Nach dem Abzug der Israelis, werde der palästinensische Sicherheitsminister Mohammed Dachlan die Sicherheitsverantwortung für dieses Gebiet übernehmen. Zum Zeitpunkt des Rückzugs machte der Sender keine Angaben. Ein Armeesprecher bestätigte den Bericht bisher nicht.

Zum Gespräch in der Residenz des US-Botschafters Daniel Kurtzer nahe Tel Avivs hatten sich Dachlan und der israelischen Koordinator für die besetzten Palästinensergebiete, Amos Gilad, eingefunden.

Vor der Zusage Israels habe Dachlan versichert, Terroranschläge vom Norden des Gazastreifens aus zu unterbinden, berichtete das Armeeradio weiter. Von dort aus hatten Hamas-Aktivisten immer wieder Raketen gegen Israel abgefeuert. Israel solle aber die gezielten Liquidierungen von Extremisten einstellen.

Die Palästinenser haben nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN bei den Gesprächen auch gefordert, dass die israelische Armee mindestens eine autonome Palästinenserstadt im Westjordanland räumt.

Der neue US-Gesandte für den Nahen Osten, John Wolf, traf derweil in Israel ein. Er und seine Mitarbeiter sollen die Umsetzung des wackligen Nahost-Friedensplans überwachen und zunächst einen Waffenstillstand vermitteln. Das US-Team sollen sich dauerhaft im Nahen Osten einrichten.

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine Flut von Hinweisen auf geplante palästinensische Terroranschläge. In der vergangenen Woche waren bei Gewalttaten beider Seiten etwa 60 Menschen um Leben gekommen, darunter 17 Israelis bei einem Selbstmordanschlag in Jerusalem.

In der Nacht zum Sonntag töteten israelische Soldaten in Beit Chanun im Gazastreifen ein mutmassliches Mitglied der militanten Al-Aksa-Brigaden und nahmen im Westjordanland mehrere Palästinenser fest.

(rr/sda)

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