Israelische Luftwaffe bombardiert Polizeistation

publiziert: Sonntag, 1. Feb 2009 / 22:54 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Feb 2009 / 08:16 Uhr

Jerusalem - Nach dem neuerlichen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe wieder Angriffe auf das Gebiet geflogen. Israelische Flugzeuge bombardierten eine leer stehende Polizeistation, wie Augenzeugen berichteten. Ziel waren ausserdem Tunnelanlagen an der Grenze zu Ägypten. Verletzt wurde offenbar niemand.

Nur eine Drohung? Die Luftwaffe bombardierte ein leer stehendes Gebäude.
Nur eine Drohung? Die Luftwaffe bombardierte ein leer stehendes Gebäude.
3 Meldungen im Zusammenhang
Ein Vertreter der israelischen Sicherheitskräfte bestätigte, dass die Luftwaffe «mehrere Angriffe» im Gazastreifen geflogen sei. Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hatte zuvor angekündigt, sein Land werde auf die Raketenangriffe radikaler Palästinenser «hart und unverhältnismässig» reagieren.

Am Sonntag schlugen mindestens vier Kassam-Raketen im Süden Israels ein. Laut Rettungskräften wurden dabei ein Soldat und ein Zivilist verletzt. Zu den Angriffen bekannte sich eine Gruppierung der Al-Aksa-Brigaden. Diese gehören zu der mit der Hamas rivalisierenden Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.

Stimmte Hamas Bedingungen zu?

Im Ringen um eine dauerhafte Waffenruhe mit Israel soll die Hamas angeblich einem ägyptischen Vorschlag zugestimmt haben. Das berichtete der arabische Sender Al-Arabija. Ein Sprecher von Palästinenserpräsident Abbas sprach von einem «Durchbruch».

Für die Verhandlungen der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO mit der Hamas stellte Abbas an einer Medienkonferenz in Kairo die Anerkennung seiner Autorität zur Vorbedingung. Es werde keinen Dialog mit irgendwem geben, der die PLO nicht anerkenne.

Abbas beschuldigt Hamas

Der Absicht des im syrischen Exil lebenden Hamas-Chefs Chaled Maschaal, die PLO in Zusammenarbeit mit anderen radikalen Palästinensergruppen durch eine neue Organisation zu ersetzen, erteilte er eine Abfuhr.

Er beschuldigte die Hamas, mit ihrem Vorgehen im Gazastreifen das Leben, das Blut und die Zukunft des palästinensischen Volkes aufs Spiel gesetzt zu haben. «Und warum? Ganz offen: Für Ziele, die keine palästinensischen sind.»

(fest/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf/Jerusalem - Internationale Helfer haben weiterhin nur ungenügenden ... mehr lesen
Der Luftangriff zielte auf ein Fahrzeug, in dem Mitglieder des Komitees des Volkswiderstands sassen. (Archivbild)
Insgesamt seien wieder vier Kassam-Raketen abgefeuert worden.
Jerusalem - Nach erneutem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat Israel den Palästinensern eine massive Vergeltung angedroht. Ein Beschuss der Einwohner im Süden Israels werde ... mehr lesen 3
Washington/Istanbul - Der türkische ... mehr lesen 4
Für Hamas-Anerkennung: Recep Tayyip Erdogan.
Abbas
"Er beschuldigte die Hamas, mit ihrem Vorgehen im Gazastreifen das Leben, das Blut und die Zukunft des palästinensischen Volkes aufs Spiel gesetzt zu haben. «Und warum? Ganz offen: Für Ziele, die keine palästinensischen sind.»"

Noch klarer - für die Ziele der Mullahs in Iran. Ein Gottesstaat am Mittelmeer. Ein Brückenkopf Irans auf Kosten der Palästinenser. Denken wir an die Hisbollah im Süden Libanons und schon haben wir eine Ahnung dessen, was die Kleriker mit Geduld und Geld planen und umsetzen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten ... mehr lesen
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman ist ehemaliger Aussenminister.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 1°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Basel 1°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
St. Gallen 1°C 3°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Bern 1°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Luzern 2°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Genf 3°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wechselnd bewölkt
Lugano 5°C 8°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten