Israelisches Mio.-Budget für Siedlungsbau
publiziert: Sonntag, 21. Jun 2009 / 14:33 Uhr

Jerusalem - Ungeachtet der Kritik aus den USA will Israel in den kommenden beiden Jahren 250 Millionen Dollar für seine Siedlungen im Westjordanland ausgeben. Das sieht der Haushaltsentwurf für 2009 und 2010 vor.

Die Roadmap sieht auch ein Ende des Siedlungsbaus im Westjordanland vor. (Archivbild)
Die Roadmap sieht auch ein Ende des Siedlungsbaus im Westjordanland vor. (Archivbild)
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Der Entwurf habe in der vergangenen Woche das Parlament in erster Lesung passiert, berichtete das Armeeradio. Rund 125 Millionen seien für Sicherheitsmassnahmen veranschlagt, der Rest für Baumassnahmen.

Das Zwei-Jahres-Budget mit einem Volumen von insgesamt 159 Milliarden Dollar muss noch durch zwei weitere Lesungen in der Knesset.

Die Organisation Peace Now kritisierte die Haushaltsplanung. Der Chef der Friedensaktivisten, Jariv Oppenheimer, sagte, die «offiziellen Zahlen seien nur die Spitze des Eisbergs».

Tatsächlich gehe es um mehr Geld, das aber auf mehrere Budgetposten verteilt sei. Israel werde nicht nur einen politischen Preis für seine Siedlungspolitik zahlen, sondern auch einen ökonomischen.

Einhaltung der Roadmap gefordert

Allen voran die USA setzen Israel verstärkt unter Druck, seinen Verpflichtungen aus dem internationalen Friedensplan, der sogenannten Roadmap, nachzukommen. Die Roadmap sieht unter anderem ein Ende des Siedlungsbaus im Westjordanland vor.

Der rechtsgerichtete israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnt einen Siedlungsstopp jedoch ab und will nur gegen illegale Siedlungen vorgehen. Mehr als 280'000 Israelis leben in den Siedlungen im Westjordanland.

(bert/sda)

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Philister
Die Philister waren ein Nachbarvolk von Israel und hielten sich auf israelischem Territorium auf. Doch Gott hatte das fruchtbare und gesegnete Land Kanaan ausschliesslich Seinem Volk Israel versprochen und sie auch dorthin gebracht. Die Israeliten und die Philister sind ein Bild all der Menschen, die sich heute in unseren Ländern auf dem Boden des Christentums aufhalten und sich als Christen ausgeben.
Doch es gab einen grossen Unterschied. Vor langer Zeit zogen beide Völker von Ägypten nach Palästina. Ein Teil der Philister zog im 12. Jahrhundert v.Chr. vom östlichen Nieldelta der Küste des Mittelmeers entlang nach Kanaan. Israel hingegen zog durch das rote Meer, durchwanderte die Wüste und durchquerte zuletzt den Jordan, um ins Land zu kommen.
Beim Studieren dieser geschichtlichen Tatsachen als Bilder erkennen wir, dass sowohl das rote Meer als auch der Jordan vom Tod von Jesus Christus sprechen. Wir sehen daraus, dass nur der ein echter Christ ist, der im Glauben erfasst hat, dass dieser Tod nötig war, um errettet und befreit zu werden. Er hat seine Schuld vor Gott eingesehen und erkannt, dass er unter die Sünde versklavt war. Er hat die Rettung durch Christus im Glauben angenommen. Sie sind doch ein Christ! Sind sie es durch den Glauben an den Sühnungstod von Jesus Christus geworden? Bald kommt der Tag, da Gott, der Alleine die Herzen kennt, das Unkraut vom Weizen trennen wird, d.h. die christlichen Bekenner ohne persönlichen Glauben von jenen, die ihre Sünden eingesehen und sich auf den Heiland gestützt haben. Möchten wir doch alle zu Gottes Ernte gehören!
Nein - kol
Zitat ValonDE
"In diesem Kriegen geht es immer um nicht's!"

Nicht um nichts. Um alles. Leben nehmen oder das eigene geben.
Ein Konflikt, den jeder nur mit sich alleine ausmachen kann. So wie jeder am Schluss alleine sterben wird.
Das ....
... mit der Vernebelung sehe ich auch so, sein Stoff muss ja unwahrscheinlich scheuklappenwirksam sein. Auch das komische ewigs zitierte Buch scheint zu Umnachtungzuständen zu führen ;-) Dann zahl ich lieber selber :-)
Ich weiss nicht
ob seine alttestamentarischen Shekel als Zahlungsmittel noch gültig sind;) Am Schluss muss das einheimische hochwirksame Gewächs wieder herhalten. Das von Roland gilt es allerdings wohl zu meiden. Scheint Veränderungen in der DNA hervorzurufen und den Geist auf Dauer zu vernebeln.
Würde ...
ich auch sagen, in Bern hat es ein sehr gutes Libanesisches Restaurant, Adonis, das Essen ist wunderbar und erweitert einem Geist und Seele ... :-)
Roland könnte ja zahlen sozusagen als kultureller Austausch ;-)
Würde sagen
in der Shisha allemal.
Lieber ..
... habe ich den "Roten Libanesen" aus der Beeka Ebene, ist sicher viel besser als israelisches Gemüse und Früchte ... ;-)
LALALA
Vielleicht geschieht das als Reaktion Ihres Magens auf die Kombination mit dem Gewächs aus der Beeka - Ebene.
Phosphor
Der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen beträgt ca. 0,75 Gramm Phosphor, vor allem in Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Brot ist er reichhaltig vorhanden. Die Phosphatverfügbarkeit wirkt für Pflanzen vielfach als limitierender Wachstumsfaktor, weswegen in der Landwirtschaft große Mengen phosphathaltigen Düngers ausgebracht werden müssen.

Allerdings: Weißer Phosphor und einige Phosphorverbindungen wie Phosphan sind sehr giftig.

Nicht verzagen, Roland fragen :-)
Wieso...
...gibt Phosphor Durchfall?
.
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