Kampf gegen die Terrormiliz
Italien lehnt Beteiligung an Angriffen gegen den IS ab
publiziert: Montag, 7. Dez 2015 / 06:35 Uhr
«Wir wollen Terroristen ausschalten, nicht die Kommentatoren zufriedenstellen»
«Wir wollen Terroristen ausschalten, nicht die Kommentatoren zufriedenstellen»

Rom - Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat Kritik an den Luftangriffen auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geübt und eine Beteiligung seines Landes ausgeschlossen. «Wir wollen Terroristen ausschalten, nicht die Kommentatoren zufriedenstellen», sagte er.

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In der Zeitung «Corriere della Sera» vom Sonntag verglich er den Einsatz der US-geführten Allianz in Syrien mit den NATO-Luftangriffen auf Libyen 2011. Auch damals sei Italien gedrängt worden, sich zu beteiligen.

«Vier Jahre Bürgerkrieg in Libyen zeigen, dass das keine glückliche Entscheidung war», sagte Renzi zum damaligen Vorgehen. Benötigt werde diesmal eine andere Strategie.

Nach den Anschlägen von Paris haben mehrere Staaten - darunter auch Deutschland - Militäreinsätze gegen die Islamisten eingeleitet oder verstärkt. Konservative Kritiker von Renzi fordern, Italien müsse nun dem Beispiel Grossbritanniens folgen und IS-Ziele in Syrien bombardieren.

(nir/sda)

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Diese Konzeptlosigkeit ist gerade das Merkmal europäischer Aussenpolitik. Man zeigt sich unfähig oder unwillens, politisch zu denken und politisch zu handeln.
An die Stelle von Diplomatie und Staatskunst ist Emotionalität getreten. Emotionalität, die den Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen zupflastert.
Wer sich jedoch ohne Plan und Ziel, ohne Exitstrategie in den Krieg um die globale Vorherrschaft zwischen Schiiten und Sunniten begibt, wird sehr bald festellen müssen, zu wessen Plan und Ziel er arbeitet und dazu seine eigenen Soldaten einsetzt.
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