Hochrechnung in Zürich

Jacqueline Fehr und Silvia Steiner wohl im Regierungsrat

publiziert: Sonntag, 12. Apr 2015 / 14:04 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Apr 2015 / 17:26 Uhr
Jacqueline Fehr liegt auf dem 5. Platz.
Jacqueline Fehr liegt auf dem 5. Platz.

Zürich - Jacqueline Fehr (SP) und Silvia Steiner (CVP) dürften gemäss neuster Hochrechnung in den Zürcher Regierungsrat gewählt werden. Carmen Walker Späh (FDP) und Justizdirektor Martin Graf (Grüne) liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den siebten Sitz.

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Diese eroberte ihren vor vier Jahren verlorenen Sitz mit Silvia Steiner zurück. Komfortabel gewählt wurden am Sonntag die vier bisherigen Regierungsräte Thomas Heiniger (FDP), Mario Fehr (SP), Ernst Stocker (SVP) und Markus Kägi (SVP).

Heiniger erreichte gemäss vorläufigem Endergebnis den ersten Platz mit 150'557 Stimmen. Auf den zweiten Platz kam Fehr mit 146'307 Stimmen, gefolgt von Stocker mit 145'205 Stimmen und Kägi mit 136'563 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag gemäss Statistischem Amt des Kantons Zürich bei 31,3 Prozent.

Bis fast zuletzt spannend blieb es bei den weiteren drei Sitzen des siebenköpfigen Gremiums. Um 16.47 Uhr war es dann klar. Gewählt wurden Silvia Steiner (CVP) mit 118'477 Stimmen, Carmen Walker Späh (FDP) mit 116'058 Stimmen und Jacqueline Fehr (SP) mit 115'618 Stimmen.

Statt Hollenstein schaffte es damals Martin Gra

Die CVP zieht damit wieder in die Regierung, nachdem bei den Erneuerungswahlen vor vier Jahren CVP-Regierungsrat Hans Hollenstein abgewählt worden war. Statt Hollenstein schaffte es damals Martin Graf in die Regierung.

Den grünen Regierungsrat Martin Graf ereilte am Sonntag das gleiche Schicksal: Er erreichte zwar mit 109'625 Stimmen das absolute Mehr von 90'888 Stimmen, schied aber als Überzähliger aus.

Der Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern dürfte hauptsächlich über sein ungeschicktes Agieren im Fall des jugendlichen Straftäters "Carlos" gestolpert sein, der wegen einer teuren Sonderbehandlung national für Schlagzeilen gesorgt hat.

(nir/sda)

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