Jahresteuerung steigt um 1,3 Prozent

publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 08:47 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 10:57 Uhr

Neuenburg - Der hohe Ölpreis heizt die Inflation an: In der Schweiz ist die Jahresteuerung im März auf 1,3 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit Juli 2001. Damals lag die Jahresrate bei 1,4 Prozent.

Inflation zieht an.
Inflation zieht an.
Im Februar hatte die Inflationsrate bloss leicht angezogen. Die Jahresteuerung lag bei 0,9 Prozent. Im Januar waren es 0,8 Prozent. Im März letzten Jahres belief sich die Jahresrate auf 0,5 Prozent.

Der Landesindex der Konsumentenpreise stieg im März gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreichte den Stand von 102,8 Punkten (Mai 2000 = 100). Die Zunahme ist vorab auf höhere Preise für Heizöl und Benzin zurückzuführen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Stichtag 3.März

Der Anstieg wird allerdings durch die Tatsache relativiert, dass der Index die Preise eines Tages berücksichtigt. Stichtag war diesmal der 3. März. Dem kurz darauf eingetretenen Preisrückgang für Erdöl-Produkte wurde folglich nicht Rechnung getragen.

Die Preise für alkoholische Getränke und Tabak zogen im März um 1,7 Prozent an. Für alkoholfreie Getränke und Nahrungsmittel musste 0,9 Prozent mehr bezahlt werden.

Mehr für Energie

Mehr bezahlt wurde für Wohnen und Energie (+0,7 Prozent). Vor allem die gegenüber dem Vormonat um 17,2 Prozent höheren Heizöl-Preise verteuerten diesen Posten. Die Heizöl-Preise lagen am Erhebungstag um 38,2 Prozent über dem Vorjahresstand.

Teurer wurden auch Hausrat und laufende Haushaltsführung (+0,7 Prozent) und Verkehr (+0,6 Prozent). Beim Verkehr wurden nur die Treibstoff-Preise erhoben. Diese stiegen um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch Bildung teurer

Für Erziehung und Unterricht musste mehr bezahlt werden (+0,1 Prozent), weil die Gebühren für private Sekundarschulen und für Weiterbildungskurse angehoben wurden. Die Kosten für die Nachrichtenübermittlung gingen im März leicht zurück (-0,1 Prozent).

Die Preise für Freizeit- und Kulturangebote blieben praktisch stabil. Zwar wurden Pauschalreisen, Zeitungen, Zeitschriften und Pflanzen teurer. Tiefere Preise gab es hingegen bei PC-Hardware und - wegen des Ausverkaufs - bei Wintersportartikeln.

(bsk/sda)

 
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