Jakarta will von USA Auslieferung des Terrorverdächtigen
publiziert: Montag, 18. Aug 2003 / 16:54 Uhr / aktualisiert: Montag, 18. Aug 2003 / 17:11 Uhr

Jakarta/Kuala Lumpur - Nach der Festnahme des mutmasslichen Drahtziehers der Bombenanschläge von Bali und Jakarta, Hambali, fordert Indonesien von den USA die Überstellung des Verdächtigen. Dies erklärte der indonesische Aussenminister in Jakarta.

Das Marriott Hotel in Jakarta.
Das Marriott Hotel in Jakarta.
Sein Land verfolge das Ziel, Hambali selbst in Gewahrsam zu nehmen, sagte Hasan Wirayuda in Jakarta. Indonesien wolle die Aussagen Hambalis für Prozesse gegen andere inhaftierte Mitglieder der islamistischen Gamaa el Islamija verwenden, als deren führendes Mitglied Hambali gilt.

Die USA hatten Jakarta Zugang zu ihren Verhörprotokollen angeboten. Hambali wurde nach seiner Festnahme in Thailand vergangene Woche nach US-Angaben an einen geheimen Ort gebracht und von US-Ermittlern verhört.

Hambalis Frau Noralwizah Lee Abdullah wurde nach Regierungsangaben aus Kuala Lumpur an ihr Heimatland Malaysia ausgeliefert. Sie werde zunächst ohne Verfahren unter einem Antiterrorgesetz festgehalten und verhört, sagte Vizeministerpräsident Abdullah Ahmad Badawi in Kuala Lumpur.

Die Behörden versprächen sich nützliche Informationen über die Aktivitäten radikaler Moslemgruppen in Malaysia. Auch die malaysische Regierung wolle Hambali vernehmen lassen, sagte Vize-Innenminister Zainal Abidin Zin der Tageszeitung The Star.

Nach Hambali war im Zusammenhang mit einer Reihe von Terroranschlägen in Indonesien, Malaysia, Singapur und auf den Philippinen gefahndet worden. Er gilt als führendes Mitglied der Extremistenorganisationen El Kaida und Gamaa el Islamija.

Neben den Bombenanschlägen auf Bali im vergangenen Oktober wird der JI auch der jüngste Anschlag auf das Marriott-Hotel in Jakarta zugeschrieben.

(bert/sda)

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