Japanische Wissenschafter entdecken neue Walart

publiziert: Mittwoch, 19. Nov 2003 / 21:45 Uhr

London - Japanische Wissenschafter haben eine neue Art der Bartenwale entdeckt. Acht Exemplare der Walart wurden bereits in den 1970er Jahren gefangen, konnten aber bis dato keiner bekannten Art zugeordnet werden.

Nachdem japanische Wissenschaftler die neue Walart entdeckt haben, muss die Wal-Karte neu geschrieben werden.
Nachdem japanische Wissenschaftler die neue Walart entdeckt haben, muss die Wal-Karte neu geschrieben werden.
Erst nach einer neuerlichen Untersuchung der Überreste und eines 1998 gefundenen Kadavers seien die Forscher nun sicher, es mit einer neuen Art zu tun zu haben. Sie gaben ihr den Namen Balaenoptera omurai, wie die Forscher in dem Wissenschaftsmagazin Nature berichten.

Die neue Walart ähnele in seiner äusseren Erscheinung dem Finnwal (Balaenoptera physalus). Er sei aber mit einer Grösse von weniger als zwölf Metern deutlich kleiner, schreiben Shiro Wada vom Nationalen Forschungsinstitut für Fischerei in Yokohama (Japan) und seine Mitarbeiter.

Der Schädel von Balaenoptera omurai sei ungewöhnlich breit und flach. Verglichen mit seiner Art, besitze er mit einer Zahl von 200 wenige Barten. Das sind die Platten im Maul, mit denen die Tiere ihre Nahrung aus dem Wasser filtern.

Die Untersuchung von Körperbau, Knochen und Erbgut zeige, dass alle neun Tiere derselben Art angehören. Zugleich seien sie von allen anderen bekannten Arten der Furchenwale (Balaenopteridae) zu unterscheiden. Furchenwale stellen eine von vier Familien innerhalb der Bartenwale dar.

Die Erbgut-Analysen der Wissenschaftler zeigten weiterhin, dass einige bislang in der Art Balaenoptera edeni eingeordneten Brydewale ebenfalls eine eigenständige Art darstellen. Die Zahl der Arten in der Familie der Furchenwale erhöhe sich damit von sechs auf acht.

(tr/sda)

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