Jeder dritte Erwachsene geht nie ins Kino

publiziert: Mittwoch, 27. Jul 2005 / 14:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Jul 2005 / 14:45 Uhr

Bern - Das Bundesamt für Statistik hat die Studie "Kinolandschaft Schweiz 2005" veröffentlicht. Sie weist unter anderem nach, dass knapp ein Drittel aller Erwachsenen in der Schweiz nie ins Kino geht.

Die Hälfte aller Kinobesuche verteilen sich auf die 30 erfolgreichsten Filme.
Die Hälfte aller Kinobesuche verteilen sich auf die 30 erfolgreichsten Filme.
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Obwohl die Schweiz, wie letzte Woche auch der Preisüberwacher monierte, punkto Kinobillets ein Hochpreisland ist, machten die Ausgaben für Kinobesuche nur 0,07% des Budgets eines durchschnittlichen Privathaushaltes aus. Die übrigen Freizeit- und Kulturaktivitäten schluckten im Schnitt 6,4% der Ausgaben.

Ein Viertel aller Schweizer über 14 Jahre geht "regelmässig" ins Kino, knapp 40% "gelegentlich". Erwartungsgemäss sinkt die Frequenz mit dem Alter. Von den bis 24-Jährigen gehen 96,5% mindestens einmal jährlich ins Kino, bei den über 75-Jährigen nur noch 20%.

Bildungsniveau nicht entscheidend

Punkto Bildungsniveau variiert die Häufigkeit weniger deutlich: Von den Sekundarschul- und Hochschulabsolventen gehen um die 80% mindestens ein Mal pro Jahr Filme gucken, von den Real- und Berufsschulabgängern um die 60%.

Wider Erwarten zeigt die Statistik einen gewissen Trend weg vom "Blockbuster": Galten 2003 noch 29,7% aller Kinogänge einem "Top Ten"-Film, waren es 2004 nur noch 23,9%. Dennoch verteilten sich die Hälfte der Kinobesuche auf die 30 erfolgreichsten Filme.

Leichter Anstieg der Eintrittspreise

Die Eintrittspreise sind wiederum leicht gestiegen, ebenso wie in den fünf Jahren zuvor: von durchschnittlich 14,28 Franken 2004 auf 14,37 Franken. Auf dem Land kostet ein Billet im Schnitt 12,9 , in mittelgrossen Städten 13,9 und in grossen 14,6 Franken.

Seit 1995 entspricht die Erhöhung der Eintrittspreise in etwa der Zunahme an Kinobesuchern. In den 25 Jahren davor dagegen sanken die Zuschauerzahlen, während die Preise erhöht wurden. Die Studie erklärt das mit dem Aufkommen von Ersatzangeboten wie Video und zusätzliche TV-Sender.

(fest/sda)

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