Junge möchten möglichst früh in Rente gehen
publiziert: Mittwoch, 20. Okt 2010 / 10:36 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Okt 2010 / 10:53 Uhr
Pensionierte: Lieber ein Jahr länger gearbeitet.
Pensionierte: Lieber ein Jahr länger gearbeitet.

Bern - Junge Menschen möchten möglichst früh pensioniert werden - Rentner hingegen hätten ihre berufliche Karriere im Nachhinein betrachtet lieber ein Jahr später beendet. Generell vertraut die Schweizer Bevölkerung dem Vorsorgesystem. Die Jungen allerdings weniger.

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Zu diesen Ergebnissen führte eine repräsentative Umfrage der GfK Schweiz, die von der Versicherung AXA Winterthur veranlasst wurde. Im Frühling wurden 1021 Menschen telefonisch befragt.

Die Hälfte davon im Alter zwischen 25 und 75 Jahren ist noch berufstätig, die andere Hälfte zwischen 55 und 75 Jahren ist bereits pensioniert. Insgesamt befragte die AXA Gruppe über 31'000 Personen in 25 Ländern, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

Reguläres Pensionierungsalter

80 Prozent der Berufstätigen in der Schweiz wünschen sich demnach, vor dem regulären Pensionierungsalter in Rente zu gehen. Je jünger sie sind, desto früher: lieber schon mit 60 als erst mit 62, wie es heute dem Durchschnitt in der Schweiz entspricht.

In deutlichem Kontrast dazu steht der Wunsch jener Menschen, die in den letzten Jahren pensioniert wurden: Im Durchschnitt wären sie lieber erst ein Jahr später in Rente gegangen.

Mehr Zeit für sich selber

Über 90 Prozent aller Befragten sehen im Ruhestand die Möglichkeit, sich mehr um sich selbst zu kümmern. 75 Prozent der Berufstätigen bezeichnen die Pensionierung als Chance, etwas Neues zu beginnen. Bei den Rentnern sind es 68 Prozent.

Die Möglichkeit, beruflich etwas Neues in Angriff zu nehmen oder sich sogar selbständig zu machen, sehen 67 Prozent der Berufstätigen und 59 Prozent der Pensionierten als gegeben.

Generell sind beide Gruppen mit ihren Perspektiven für das dritte Lebensalter zufrieden und zuversichtlich. Im Vergleich mit den Befragten in anderen Ländern sehen die Schweizer in dieser Lebensphase mehr Chancen als Gefahren auf sich zukommen.

(ade/sda)

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