Junger Tankstellenräuber kommt glimpflich davon
publiziert: Donnerstag, 23. Apr 2009 / 23:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Apr 2009 / 23:57 Uhr

Zürich - Ein 22-jähriger Schweizer, der im Kanton Zürich sieben Raubüberfälle verübte und beinahe einen Polizeibeamten erschoss, ist glimpflich davon gekommen. Das Zürcher Obergericht wies ihn in eine Massnahme für junge Erwachsene ein.

Der Täter hat sich in einer Arbeitserziehung zu bewähren.
Der Täter hat sich in einer Arbeitserziehung zu bewähren.
Der heute 22-jährige Täter überfiel am 5. August 2007 unter Waffengewalt eine Tankstelle in Zürich-Oerlikon. Innerhalb von 24 Tagen schlug er im Oktober weitere sechs Mal zu und erbeutete Geldbeträge von über 20'000 Franken. Betroffen waren Tankstellen in Regensdorf, Zürich und Otelfingen.

Am 26. Oktober 2007 geriet er unmittelbar nach dem Überfall in Otelfingen zufällig an einen Beamten der Kantonspolizei Zürich. Dieser nahm sogleich die Verfolgung des Täters auf, worauf dieser mit seiner Pistole auf den Polizeibeamten schoss und diesen nur knapp verfehlte. Kurz darauf wurde der Räuber verhaftet.

Vor dem Obergericht zeigte sich der Stadtzürcher geständig. Der Beschuldigte stellte jegliche Tötungsabsicht in Abrede. Er habe lediglich einen Warnschuss in die Luft abgegeben.

Vollzug aufgeschoben

Der Staatsanwalt sprach von einem klaren Mordversuch und forderte für den Pistolenschützen eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren. Ein Gutachten attestierte dem Täter eine erheblich gestörte Persönlichkeitsentwicklung.

Das Obergericht setzte zwar wegen versuchten Mordes und weiteren Delikten eine hohe Strafe von elfeinhalb Jahren fest. Es schob aber den Vollzug der Sanktion zugunsten der bereits angelaufenen Arbeitserziehung von höchstens vier Jahren auf.

(ht/sda)

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