Juve gewinnt den Scudetto - Inter bei Lazio abgestürzt

publiziert: Sonntag, 5. Mai 2002 / 19:44 Uhr

Turin - Juventus Turin hat sich am letzten Spieltag der Serie A den Meistertitel gesichert. Die Turiner schlugen Udinese 2:0. Doch möglich machte den Gewinn des Scudettos erst die 2:4-Niederlage des bisherigen Leaders Inter Mailand bei Lazio Rom.

Juve-Stürmer Del Piero winkt den jubelnden Fans zu.
Juve-Stürmer Del Piero winkt den jubelnden Fans zu.
Die AS Roma war ebenfalls mit kleinen Chancen auf den Titelgewinn in die letzte Runde gegangen. Der 1:0-Sieg bei Torino war im Kampf um Platz 1 jedoch unerheblich.
Zehn Minuten dauerte es in Udine, bis Juventus Turin seine Aufgabe erfüllt hatte. Der Franzose Trezeguet und Del Piero schossen die beiden Tore gegen einen ambitionslosen Widersacher, dann blickte alles nach Rom, wo Inter Mailand als Leader die Hand nach dem Scudetto, dem Meisterschafts-Abzeichen, ausstreckte.

40 000 Inter-Tifosi füllten das Olimpico bis auf den letzten Platz und hofften auf einen Sieg und den ersten Meistertitel seit 1989 -- der ungeliebte Stadtrivale Milan beispielsweise hat seither fünfmal das Campionato gewonnen. Doch nun schien Inter tatsächlich wieder Meister zu werden. Die "Nerazzurri" führten durch Vieri und Di Biagio zweimal und dominierten die Römer beinahe nach Belieben. Doch zur Pause stand es nur 2:2, denn der Tscheche Poborsky, dessen Leistungen bei Lazio bisher ein Desaster gewesen waren, glich jeweils aus.

Inters Einbruch

Unverständlicherweise brach das hochkarätige Inter-Ensemble aber nach der Pause völlig ein und agierte eines möglichen Meisters unwürdig. Die logische und bittere Folge für die Mailänder waren die Tore durch Simeone (55.) und Simone Inzaghi (74.), die Juventus zum Meister machten, Inters Traum platzen liessen und Lazio nebenbei in den UEFA-Cup brachten. Allerdings kam der Absturz Inters am letzten Spieltag nicht überraschend. Bereits in den letzten Partien wirkte die Mannschaft von Trainer Cuper gegen schwächere Gegner wenig überzeugend. Gegen Atalanta Bergamo hatte es eine 1:2-Heimniederlage abgesetzt und in der vorletzten Runde wurde Piacenza erst durch zwei Tore in der Schlussphase geschlagen.

Fünf Juve-Siege in Folge

So wurde Juventus wieder Meister; zwar erstmals seit vier Jahren, aber doch zum insgesamt 26. Mal. Die Turiner siegten in der Endphase des Championats fünfmal in Folge und überholten Inter, obwohl der Rückstand auf die Mailänder Ende März noch sechs Punkte betragen hatte. Dass die Tore zum Sieg in Udine Trezeguet und Del Piero erzielten, war kein Zufall. Der Franzose wurde mit 24 Treffern zusammen mit Piacenzas Hubner Torschützenkönig, der Italiener kam nach einer Verletzung rechtzeitig wieder in Form und war in den letzten Runden die dominierende Figur der Serie A.

Wegen Juves schneller Führung griff die AS Roma nicht mehr in den Kampf um den Scudetto ein. Immerhin reichte es dem abtretenden Meister dank des 1:0 bei Torino (Cassano/68.) für den 2. Platz und somit für die direkte Qualifikation für die Champions League. Inter dagegen verpasste sogar dieses Ziel. Wie der viertklassierte Stadtrivale Milan muss es via Qualifikationsspiele die Teilnahme an der "Königsklasse" verdienen.

Mit einer riesigen Enttäuschung endete die Spielzeit für Mario Frick und Verona. Der Meister von 1985 verlor im Abstiegskampf gegen Piacenza 0:3 und wurde dadurch in die Serie B relegiert. Frick zeigte eine schwache Partie, insgesamt aber eine erfolgreiche Saison, in der sich der Liechtensteiner auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte und insgesamt sieben Tore erzielte.

(ba/news.ch)

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