KOF: Gesundheitsausgaben steigen weiter

publiziert: Montag, 24. Nov 2008 / 21:19 Uhr

Zürich - Im kommenden Jahr dürften die Gesundheitsausgaben in der Schweiz um 4,3 Prozent ansteigen, im Jahr 2010 dann noch um 3,8 Prozent. Dies prognostiziert die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

Die Gesundheiskosten dürften sich innerhalb von 15 Jahren verdreifacht haben.
Die Gesundheiskosten dürften sich innerhalb von 15 Jahren verdreifacht haben.
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Laut KOF zahlen die privaten Haushalte mehr an die Gesundheitskosten: Bis 2010 werden rund 4,3 Milliarden Franken aus privaten Portemonnaies berappt werden - mehr als dreimal soviel wie im Jahr 1995, als diese Summe 1,4 Milliarden ausmachte. Insgesamt tragen allerdings die Sozialversicherungen einen immer grösseren Teil der Kosten.

Für das kommende Jahr sehen die KOF-Experten zwei widersprüchliche Entwicklungsfaktoren: Einerseits werden sich voraussichtlich die pessimistischen Wirtschaftsaussichten dämpfend auswirken. Anderseits hebt die Teuerung die Löhne und damit die Kosten für Gesundheitsleistungen nach oben.

Grösserer Anteil der Institutionen

Bei den Leistungserbringern entfällt laut KOF ein immer grösserer Anteil auf Institutionen wie Alten- und Pflegeheime, Psychiatrieeinrichtungen und dergleichen. Machten solche Einrichtungen im Jahr 1995 noch 15,7 Prozent der Gesamtausgaben aus, so steigt dieser Anteil bis im Jahr 2010 auf 19,3 Prozent.

(ht/sda)

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