Kalter Winter lässt Vögel und Wildtiere hungern
publiziert: Dienstag, 3. Feb 2009 / 13:05 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Feb 2009 / 13:39 Uhr

Bern - Der kalte Winter macht den Vögeln in der Schweiz zu schaffen. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach geht davon aus, das in diesem Jahr 20 bis 50 Prozent der Vögel verenden. Gemäss der Vogelwarte liegt die Sterblichkeitsrate in einem milden Winter bei 20 bis 30 Prozent.

Entscheidend für den Vogel- und Wildtierbestand sei die zweite Hälfte des Winters.
Entscheidend für den Vogel- und Wildtierbestand sei die zweite Hälfte des Winters.
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Je länger die Schneedecke geschlossen bleibe, desto mehr würden die Vögel leiden, sagte Matthias Kestenholz, Mediensprecher der Schweizerischen Vogelwarte Sempach auf Anfrage. Besonders der Schneefall von Weihnachten bis Mitte Januar sei bedrohlich gewesen für die Vögel.

Gefrorene See- und Flussufer machen vor allem den Eisvögeln zu schaffen. Auch die Schleiereule findet zurzeit kaum Nahrung, weil die Mäuse unter der Schneedecke versteckt sind. Bei beiden Vogelarten sei von einer Sterblichkeitsrate zwischen 20 und 80 Prozent auszugehen, sagte Kestenholz.

Wieviele Vögel der weissen Pracht zum Opfer fielen, sei noch nicht abschätzbar, teilte Kestenholz mit. Die Bestände würden erst im Frühling gezählt.

Bei der harten und geschlossenen Schneedecke fänden auch Gämsen und andere Wildtiere kaum Nahrung, sagte Thomas Briner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Wildtiere beim Bundesamt für Umwelt (BAFU). Generell treffe es vor allem junge und alte Tiere.

Entscheidend für den Vogel- und Wildtierbestand sei die zweite Hälfte des Winters, betonten beide Experten. Drastische Rückgänge seien nur dann zu erwarten, wenn der Winter bis weit in den März hinein anhalte.

(fest/sda)

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