Rom: Genfer Klasse setzt Studienreise fort

Kameraden der räuberischen Genfer Schüler setzen Reise fort

publiziert: Dienstag, 9. Nov 2010 / 16:37 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Nov 2010 / 16:56 Uhr
Die dreissig-köpfige Reisegruppe guckt sich weiter die Sehenswürdigkeiten an.
Die dreissig-köpfige Reisegruppe guckt sich weiter die Sehenswürdigkeiten an.

Genf/Rom - Die Kameraden der drei Genfer Schüler, die in Rom einen Kellner überfallen und ausgeraubt haben sollen, setzen ihre Studienreise wie geplant fort. Es gebe keinen Grund, sie zurückzurufen, teilte die Genfer Bildungsdirektion am Dienstag mit.

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Die Direktion sehe sich in dieser Haltung durch die Resultate einer Untersuchung des psychischen Zustands der gut dreissig-köpfigen Reisegruppe vor Ort bestätigt, sagte der für den nachobligatorischen Unterricht zuständige Sylvain Rudaz. Die Schüler einer Handelsschule waren am vergangenen Samstag in die Ewige Stadt gereist und werden am Samstag zurückerwartet.

Die drei Verdächtigen im Alter von 17, 19 und 20 Jahren werden nach Angaben Rudaz' weiterhin auf einer Polizeiwache in Rom festgehalten. Das Trio soll in der Nacht auf Montag einen Kellner überfallen haben, der nach der Arbeit auf dem Heimweg war.

Sie stiessen den Mann um und raubten ihm das Portemonnaie und ein Feuerzeug. Beim Fall erlitt das Opfer Verletzungen am Kopf.

Anwohner, die die Tat beobachteten, alarmierten die Polizei. Diese konnte die drei betrunkenen jungen Männer noch in der Nähe des Tatorts stellen. Das geraubte Geld hatten sie weggeworfen, in der Tasche von einem der Übeltäter fand die Polizei aber das Feuerzeug des Opfers.

In Genf droht den drei Handelsschülern im dritten Jahr der Rausschmiss aus der Schule André-Chavannes. Alle drei stammen aus Genf und leben auch dort.

Der Fall erinnert an jenen von drei Schweizer Jugendlichen, die derzeit in München vor Gericht stehe. Die zur Tatzeit 16-Jährigen aus dem Kanton Zürich sind des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung angeklagt. Sie sollen auf einer Klassenreise am 30. Juni 2009 in der Münchner Innenstadt fünf Menschen brutal zusammengeschlagen und teils lebensgefährlich verletzt haben.

(fest/sda)

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