Taxifahrer in Lateinamerika und Spanien

Kampagne gegen Uber

publiziert: Dienstag, 7. Jul 2015 / 13:35 Uhr
Taxifahrer in Lateinamerika und Spanien vereinigten sich zu einer Kampagne gegen Uber.
Taxifahrer in Lateinamerika und Spanien vereinigten sich zu einer Kampagne gegen Uber.

Mexiko-Stadt - Nach den zum Teil gewaltsamen Protesten gegen Uber in Frankreich gibt es auch in anderen Ländern Widerstand gegen den US-Fahrdienst-Anbieter. Taxifahrer in Lateinamerika und Spanien vereinigten sich zu einer Kampagne gegen Uber und das spanische Pendant Cabify.

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«Wir starten gemeinsam eine internationale Front gegen das illegale Vorgehen einiger Unternehmen wie Uber, die die Taxibranche in Gefahr bringen», sagte Daniel Medina von den Organisierten Taxifahrern von Mexiko-Stadt bei einer Telefonkonferenz in Mexiko. «Auf dieser Front schliessen wir uns mit Spanien, Frankreich und Brasilien zusammen.»

Miguel Chacon von der Organisation Elite Taxi aus Spanien kündigte für den 29. Juli Proteste vor der mexikanischen Botschaft an, um die mexikanischen Taxifahrer zu unterstützen, die ein Verbot von Uber und Cabify fordern. Uber zerstöre in Spanien die wirtschaftliche Grundlage der Taxifahrer, es handle sich um ein Unternehmen, das auf Schwarzarbeit fusse und seine Fahrer schwarz bezahle, sagte der bei der Telefonkonferenz zugeschaltete Chacon in Madrid.

Wie in Frankreich hatte es auch in Mexiko, Brasilien und Kolumbien gewaltsame Proteste gegen Uber gegeben. Die drei Länder sind die wichtigsten Märkte für Uber in Lateinamerika. Autofahrer, die über Uber ihre Fahrdienste anbieten, wurden sogar verfolgt und angegriffen. Taxifahrerverbände werfen Uber unfaire Geschäftspraktiken vor, weil die Fahrer keine Lizenzen vorweisen und andere Steuern zahlen müssen und deshalb günstigere Fahrpreise anbieten können.

In Frankreich setzte Uber in der vergangenen Woche vorerst den Betrieb der umstrittenen App UberPop aus. Das US-Unternehmen erklärte, zunächst solle ein für September erwartetes Urteil abgewartet werden, ob der Fahrdienst legal sei. Die Unternehmensentscheidung sei auch eine Reaktion auf die gewaltsamen Proteste gegen Uber.

 

(nir/sda)

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