Kampf gegen die Flammen - Olympia bleibt verschont

publiziert: Sonntag, 26. Aug 2007 / 20:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 26. Aug 2007 / 23:34 Uhr

Athen - Eine beispiellose Brandkatastrophe hat Tod und Zerstörung über Griechenland gebracht. Bisland starben mindestens 60 Menschen, hunderte wurden verletzt, und tausende haben ihr Obdach verloren.

7 Meldungen im Zusammenhang
Am schlimmsten wüteten die Feuer im Westen der Halbinsel Peloponnes, auf der Insel Euböa und in der Region um Korinth. Das ganze Ausmass der Katastrophe ist nach Medienberichten noch nicht abzuschätzen.

Das Flammenmeer bedrohte auch das antike Olympia. Aber die Weltkulturerbe-Stätte konnte gerettet werden, sagte der Generalsekretär des griechischen Kulturministeriums. Die Brandschutzsysteme hätten funktioniert.

Mehr Opfer erwartet

Viele Todesopfer sind nach Auskunft von Ärzten bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Die Behörden rechneten mit weiteren Opfern, weil viele Dörfer weiterhin von den Flammen bedroht waren.

Auch in Mittelgriechenland flammten immer wieder Feuer auf. Die wichtigste Eisenbahnverbindung des Landes von Athen in die Hafenstadt Thessaloniki im Norden musste wegen eines Waldbrandes bei Lamia geschlossen werden.

«Nationale Tragödie»

Der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis sprach von einer «nationale Tragödie». Bereits am Samstag hatte die Regierung in Athen den Notstand und eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Unterdessen kündigte sie finanzielle Hilfe für die Betroffene an.

Im Kampf gegen das Flammeninferno kamen den erschöpften Feuerwehrleuten auch Löschhelikopter und -flugzeuge aus europäischen Ländern zu Hilfe. Neben Frankreich, Spanien, Italien, Norwegen, den Niederlanden, Deutschland, Portugal, Rumänien, Serbien und Slowenien sagte auch die Schweiz ihre Unterstützung zu.

Feuer in Italien und Bulgarien

Italienische Feuerwehren mussten indes zu Hause bleiben, weil auch auf Sizilien wieder Wälder in Flammen standen. Auch in Bulgarien flammten am Sonntag erneut Wald- und Flächenbrände auf.

Die Polizei verhörte sieben mutmassliche Brandstifter. Drei davon wurden festgenommen. In allen Fällen soll es sich um fahrlässige, nicht um vorsätzliche Brandstiftung handeln. Die Behörden setzten Belohnungen von bis zu einer Million Euro für Hinweise aus, die zu den Brandstiftern führen.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Athen - Die zwei letzten gefährlichen ... mehr lesen
Starke Regenfälle verminderten die Brandgefahr im Norden.
Das Feuer forderte bereits über 60 Tote.
Athen - Die verheerenden Waldbrände ... mehr lesen
Athen - In Griechenland toben die verheerenden Brände unvermindert weiter. Starke ... mehr lesen
Die Feuer sind durch die starken Winde noch immer nicht unter Kontrolle.
Die Hubschrauber vom Typ Super Puma sollen bei den Löscharbeiten helfen.
Bern - Die Schweiz beteiligt sich an ... mehr lesen
Bern - Drei Super Pumas fliegen im ... mehr lesen
Die Super Pumas werden eine Woche lang die Feuer bekämpfen. (Archivbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
«Die Wiege der Olympischen Spiele gibt es nicht mehr.»
Athen - Bei den schlimmsten ... mehr lesen
Athen - Der griechische Regierungschef Kostas Karamanlis hat die verheerenden ... mehr lesen
Auf der Halbinsel Peloponnes sind Hunderte Menschen eingeschlossen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Angriffe auf KMU werden im kommenden Jahr ebenso zunehmen, wie die auf Städte und Gemeinden.
Die Angriffe auf KMU werden im ...
Konzentration auf Ransomware begünstigt Angriffe auf weniger geschützte Bereiche  Jena - Wenn die Kassen in Elektro-Flächenmärkten nicht mehr klingeln, im Strassenverkehrsamt keine Kfz zugelassen werden können oder Kliniken neue Patienten abweisen müssen - dann ist in der Regel ein Virus schuld. Dieser heisst jedoch nicht Corona, sondern beispielsweise Ransomware und verbreitet sich digital so schnell wie die Omikron-Variante. mehr lesen 
Die Angriffe auf Easygov.swiss erfolgten vom 10. bis 22. August 2021.
Bern - Kriminellen Hackern ist es mutmasslich gelungen, eine Liste mit Namen von bis zu 130'000 Unternehmen zu entwenden, welche über die Plattform EasyGov im Jahr 2020 einen Covid-19-Kredit beantragt hatten. Weitere Daten ... mehr lesen  
Das Hauptangriffsziel für Cyber-Kriminelle bleibt weiterhin das E-Mail-Postfach ahnungsloser Nutzer oder Unternehmen. Der IT-Security-Anbieter ... mehr lesen  
Homeoffice in der Pandemie begünstigte die Verbreitung von Malware.
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Basel 11°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
St. Gallen 11°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 12°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Genf 12°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 17°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten