Kampfjets drängen Swiss-Airbus ab

publiziert: Mittwoch, 6. Okt 2004 / 12:20 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 6. Okt 2004 / 12:40 Uhr

Nikosia - Israelische Kampfjets haben am Dienstag einen Airbus der Swiss über Zypern abgedrängt. Die nach Tel Aviv fliegende Maschine musste deswegen ihre Flughöhe ändern. Dies bestätigten die zyprischen Behörden und Swiss.

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Die israelischen Piloten wollten sich eigentlich einer Maschine der Lufthansa nähern. Nach Angaben des zyprischen Verkehrsministers Haris Thrassou näherten sich die Jets fälschlicherweise dem Schweizer Flugzeug, änderten aber den Kurs, als sie den Irrtum bemerkten.

Die Piloten der Swiss-Maschine hätten weder Sicht- noch Funkkontakt zu den israelischen Jets gehabt, sagte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel auf Anfrage der sda. Das Kollisionswarnsystem an Bord (TCAS) habe sie veranlasst, etwa 700 Meter zu steigen.

Kampfjets nicht identifiziert

Auf Grund von Angaben der Flugsicherung in Nikosia vermute Swiss, dass die beiden nicht identifizierten Maschinen die Militärjets waren, die nach der Lufthansa-Maschine suchten, sagte Donzel. Sie hätten sich dem Airbus der Swiss von hinten und von unten genähert.

Der A 340 war am Dienstag Vormittag in Zürich mit Ziel Tel Aviv gestartet und flog zum Zeitpunkt des Zwischenfalls auf etwa 12 000 Metern Höhe. Die Fluggesellschaft Swiss meldete den nach Angaben ihres Sprechers "eher seltenen" Vorfall den zuständigen Behörden in der Schweiz, Israel und Zypern.

Lufthansa-Maschine zur Landung gezwungen

Die Lufthansa-Maschine mit Ziel Tel Aviv wurde nach einem Bombenalarm von den Israelis gezwungen, auf Zypern zu landen. Bei Durchsuchungen wurde anschliessend keine Bombe gefunden.

Die zyprische Regierung ist ob des Vorgehens des israelischen Militärs erbost. "Das alles geschah weit ab vom israelischen Luftraum", sagte Verkehrsminister Thrassou.

(fest/sda)

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