Kander und Jungfrau: Anklagen erhoben

publiziert: Donnerstag, 10. Sep 2009 / 16:04 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 10. Sep 2009 / 19:07 Uhr

Bern - Die militärischen Untersuchungsbehörden haben nach den zwei grössten Militärunfällen der letzten Jahre Anklage erhoben. Im Fall des Bootsunglücks auf der Kander wird der Kompaniekommandant der mehrfachen fahrlässigen Tötung beschuldigt, und im Fall des Jungfrau-Unglücks zwei Bergführer ebenfalls der mehrfachen fahrlässigen Tötung.

Sechs Soldaten kamen ums Leben.
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Das Schlauchboot-Unglück auf der Kander ereignete sich am 12. Juni 2008. Die Untersuchungsbehörden haben nun Anklage gegen den beschuldigten Kompaniekommandanten erhoben.

Die Liste der Anklagepunkte ist lang: mehrfache fahrlässige Tötung, mehrfache fahrlässige Körperverletzung, mehrfache Verletzung von Dienstvorschriften und Missbrauch und Verschleuderung von Material.

Die Hauptverhandlung findet am 20. und 21. Oktober 2009 vor dem Militärgericht 4 in Thun statt. Beim Unfall auf der Kander waren fünf Armeeangehörige ums Leben gekommen.

Jungfrau-Drama: Bergführer angeklagt

Für das Jungfrau-Drama vom 12. Juli 2007 müssen sich zwei Bergführer vor Gericht verantworten. Sie werden der mehrfachen fahrlässigen Tötung sowie der fahrlässigen Nichtbefolgung von Dienstvorschriften beschuldigt.

Beim Unfall an der Jungfrau verloren sechs Armeeangehörige ihr Leben. Die Hauptverhandlung findet vom 16. bis 20. November 2009 vor dem Militärgericht 7 in Chur statt.

(fest/sda)

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