Kanton Uri plant Steuersenkungen

publiziert: Dienstag, 21. Feb 2006 / 14:13 Uhr

Altdorf - Uri will die Steuern senken. Der Regierungsrat hat eine Strategie vorgestellt, die dem Kanton und den Gemeinden Ausfälle von mindestens 20 Millionen Franken bringen.

Profitieren sollen juristische und natürliche Personen.
Profitieren sollen juristische und natürliche Personen.
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Profitieren sollen natürliche wie auch juristische Personen. Ziel der Steuerstrategie ist es, die Belastung der natürlichen Personen dem schweizerischen Mittel anzunähern. Bei den juristischen Personen will Uri aufs Niveau der wichtigsten Konkurrenten im Steuerwettbewerb kommen.

Im Zentrum der Strategie stehen zwei Gesetzesrevisionen, die auf die Steuerperiode 2007 und 2010 in Kraft treten sollen. Für die erste Etappe nehmen Kanton und Gemeinden Ausfälle von 7,70 Millionen in Kauf, für die zweite liegen noch keine Zahlen vor.

Attraktivere Rahmenbedingungen

In der ersten Etappe sollen für Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Bei der Gewinnsteuer wird der ertragsabhängige, bis auf 22 Prozent wachsende Tarif durch einen Einheitstarif von 11 Prozent ersetzt.

Das Eigenkapital wird nur noch mit maximal 2,4 Promille statt fixen 4,25 Promille besteuert. Die Doppelbesteuerung grösserer Beteiligungen wird auf Dividenden und Vermögen um 60 Prozent gemildert.

Attraktivere Rahmenbedingungen

Erleichterungen gibt es auch für natürliche Personen. Der Kinderabzug wird von 4000 auf 5800 Franken erhöht, für fremdbetreute Kinder können neu 7000 Franken statt 2000 Franken abgezogen werden. Kapitalzahlungen aus der Vorsorge sowie Landwirtschaftsvermögen werden weniger hoch besteuert.

In einem weiteren Schritt sollen für 2010 die natürlichen Personen weiter entlastet werden. Dazu kommt der Ausgleich der kalten Progression. Bereits in Kraft ist eine Senkung des Steuerfusses von 105 auf 100 Prozent sowie die Entlastung bescheidener Einkommen.

Ohne die noch nicht bezifferte Steuersenkung per 2010 bewirkt die Steuerstrategie für Kanton und Gemeinden auf 19,82 Millionen Franken.

(ht/sda)

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