Kantonale Steuerpolitik: Steigender Konkurrenzdruck
publiziert: Freitag, 27. Mrz 2009 / 13:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Apr 2009 / 13:10 Uhr

Stans - In der Zentralschweiz hält der Steuerwettbewerb ungebrochen an. Nidwalden schafft auf 2011 für Unternehmen die Kapitalsteuer faktisch ab und reduziert die Gewinnsteuer. Auch Familien und Vermögende erhalten Geschenke.

Stans schlägt zurück. (Archivbild)
Stans schlägt zurück. (Archivbild)
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Der Regierungsrat in Stans hat entsprechende Vorschläge in die Vernehmlassung geschickt.

Er reagiert damit auf Steuersenkungen in den einstigen Hochsteuerkantonen Obwalden, Uri und Luzern. Nidwalden könne nicht stillstehen, sagte Finanzdirektor Hugo Kayser vor den Medien.

Mit der Steuergesetzrevision wird Nidwalden für Unternehmen wieder zu den günstigsten Kantonen überhaupt gehören. Die Gewinnsteuer wird von 9 auf 6 Prozent reduziert. Nidwalden senkt zudem den Kapitalsteuersatz von 1 auf 0,1 Promille.

Ausgeglichene Ausfälle

Die Flat-Rate-Tax Obwaldens kontert Nidwalden, indem es die Progressionskurve bei der Einkommenssteuer abflacht. Für natürliche Personen gilt neu ab einem Einkommen von 175'000 Franken ein Satz von 2,85 Prozent. Bisher waren es 3 Prozent ab 300'000 Franken.

Familien werden durch einen neuen Eigenbetreuungsabzug von 3000 Franken entlastet. Weiter soll in gewissen Fällen keine Erbschafts- und Schenkungssteuer mehr anfallen. Weiter gemildert werden soll die Doppelbesteuerung bei grösseren Unternehmensbeteiligungen.

Das Steuerpaket dürfte zu Ausfällen von 17,7 Millionen Franken führen. Der Kanton kann aber dank der guten Staatsrechnung 2008 allein für das Steuerprojekt 2011 eine Rückstellung von 17 Mio. Fr. vornehmen. Die Staatsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 7,1 Mio. Franken.

(bert/sda)

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