Kantone bekennen sich zum Französisch

publiziert: Samstag, 18. Sep 2004 / 12:26 Uhr

Bern - Französisch soll weiterhin als erste Fremdsprache an den Volksschulen unterrichtet werden. Dafür haben sich die Kantone an der Sprachgrenze zwischen der Deutschschweiz und der Romandie ausgesprochen.

Französisch bleibt die Fremdsprache Nummer eins.
Französisch bleibt die Fremdsprache Nummer eins.
Die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Solothurn und Wallis wollen weiterhin eine Brücke zwischen den Sprachkulturen bilden, schreiben sie in einem gemeinsamen Communiqué. Sie stellen sich damit hinter die Sprachen-Strategie der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK).

Diese hatte sich im März 2004 für zwei Fremdsprachen ab dem 3. und 5. Schuljahr ausgesprochen: zuerste eine zweite Landessprache und dann Englisch. Die sechs Kantone an der Sprachgrenze appellieren an alle übrigen Kantone, diese Vereinbarung einzuhalten.

Der Entscheid einiger deutschsprachiger Kantone, Französisch als erste Fremdsprache durch Englisch zu ersetzen, belaste das Verhältnis zwischen den Sprachregionen, heisst es in der Mitteilung.

Schliesslich hätten sich alle Kantone der Romandie für die Beibehaltung des Deutschen als erste Fremdsprache entschieden. Ausserdem fordere der Europarat, dass die erste Fremdsprache in der Schule die Sprache der Nachbarn sein soll.

Der Entscheid für die Sprache der Nachbarn sei jedoch kein Entscheid gegen die Weltsprache Englisch, heisst es weiter. Beide seien bedeutsam, beide sollten an den Volksschulen von allen Jugendlichen gelernt werden.

Die sechs Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren beschlossen ausserdem, die Umsetzung der Sprachen-Strategie der EDK gemeinsam vorzubereiten und entsprechende Projektaufträge zu vergeben. Sie hatten sich auf Einladung des Basler Regierungsrats Christoph Eymann getroffen.

(rr/sda)

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