Kantone sagen Ja zu den Einbürgerungsvorlagen

publiziert: Donnerstag, 2. Sep 2004 / 13:04 Uhr

Bern - Die Kantone unterstützen die erleichterte Einbürgerung der jungen Ausländerinnen und Ausländer. Die Bürgerrechtsvorlagen vom 26. September brächten nicht nur mehr Gerechtigkeit und Integration, sondern auch weniger Bürokratie.

Argument der Kantone: Weniger Bürokratie, mehr Gerechtigkeit und Integration.
Argument der Kantone: Weniger Bürokratie, mehr Gerechtigkeit und Integration.
Mit Ausnahme des Wallis begrüssten alle Kantonsregierungen die erleichterte Einbürgerung der zweiten Generation, sagte der Tessiner Regierungsrat Luigi Pedrazzini in Bern an einer vom bürgerlichen Pro-Komitee organisierten Medienkonferenz. Nur vier Kantone seien gegen das Bürgerrecht der dritten Generation bei der Geburt.

Laut Pedrazzini erstaunt diese grosse Zustimmung nicht: In jenen 14 Kantonen, welche die erleichterte Einbürgerung bereits freiwillig eingeführt hätten, seien die Erfahrungen durchwegs gut.

Stossend und ungerecht am heutigen Regime seien neben den teilweise abschreckend hohen Kosten vor allem die unterschiedlichen Wohnsitzfristen, sagte die Berner Regierungsrätin Dora Andres.

Die Baselbieter Regierungsrätin Sabine Pegoraro sieht in der erleichterte Einbürgerung der jungen Schweizerinnen und Schweizer ohne roten Pass einen Beitrag, den die einheimische Bevölkerung an die Integration leisten kann.

Pegoraro zerstreute auch die Befürchungen, Kantone und Gemeinden könnten ihre Kompetenzen verlieren. Kantone und Gemeinden behielten die Hauptverantwortung für die Einbürgerung. Sie entschieden weiterhin, wer genügend integriert ist, um eingebürgert zu werden.

(fest/sda)

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