Kein Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche

publiziert: Freitag, 10. Feb 2006 / 10:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Feb 2006 / 17:03 Uhr

Bern - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in der Schweiz ist seit Einführung der Fristenlösung im Jahr 2002 nicht angestiegen.

Auf 1000 Geburten kamen rund 150 Abbrüche.
Auf 1000 Geburten kamen rund 150 Abbrüche.
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Im Jahr 2004 wurden 10 910 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Dies sind rund 1400 weniger als im Jahr 2000. Im Jahr 2004 liessen sieben von 1000 Frauen im gebärfähigen Alter von 15 bis 44 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Auf 1000 Geburten kamen rund 150 Abbrüche, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Die Statistik der Jahre 2000 bis 2004 wurde erstmals veröffentlicht.

Gegenüber 2003 ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche 2004 leicht angestiegen: Rund 100 Abbrüche mehr wurden gezählt. Die höchste Zahl wurde im Jahr 2001 mit 12 418 Abbrüchen verzeichnet.

Im Jahr 2004 waren in einem Prozent der Abbrüche die Frauen noch nicht 16 Jahre alt. 96 Prozent der Abbrüche fanden innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen statt.

Fristenlösung

Die 2002 eingeführte Fristenlösung erlaubt den straffreien Schwangerschaftsabbruch in den ersten zwölf Wochen. Danach ist ein Abbruch nur zugelassen, wenn besondere Indikationen vorliegen, was laut BFS bei 4 Prozent der Fall war.

In 95 Prozent der Fälle lebten die Frauen in der Schweiz, in 5 Prozent hatten sie ihren Wohnsitz im Ausland. Rund 87 Prozent der in der Schweiz Wohnhaften liessen den Abbruch im Wohnkanton durchführen.

(ht/sda)

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