Kein Ausstieg aus der Atomenergie in Nidwalden
publiziert: Sonntag, 26. Sep 2010 / 13:01 Uhr
Abfall nein, Energie ja. (Symbolbild)
Abfall nein, Energie ja. (Symbolbild)

Stans - Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) darf weiterhin Atomstrom ins Netz einspeisen und Beteiligungen an Kernkraftwerken halten. Das Volk hat mit 4159 zu 7398 Stimmen die Initiative «für einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie» der SP abgelehnt.

2 Meldungen im Zusammenhang
Das EWN versorgt den Grossteil Nidwaldens mit Strom. Mehr als die Hälfte davon stammt aus Kernkraftwerken. Die Initiative verlangte, dass das EWN ab Ende 2039 keinen Strom mehr aus Atomkraftwerken beziehen und an diesen keine Beteiligungen mehr halten darf.

Mit dem Nein folgten die Stimmberechtigten (Beteiligung 39,44 Prozent) den Bedenken von Regierung und der bürgerlichen Parteien. Diese hatten vor einem enormen Preisanstieg gewarnt und erklärt, dass es schwierig sei, den Atomstrom zu ersetzen.

Die Nidwaldner Stimmberechtigen hatten zwischen 1987 und 2002 vier Mal ihre ablehnende Haltung gegen ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle im Wellenberg zum Ausdruck gebracht. Gemäss SP wäre es folgerichtig gewesen, auch dem Atomstrom eine Absage zu erteilen.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Stans - Das Nidwaldner Volk bleibt in der Wellenberg-Frage seiner ablehnenden Haltung treu: Es hat sich gegen einen Sondierstollen und damit indirekt auch gegen ein Tiefenlager für nukleare Abfälle im Wellenberg ausgesprochen. mehr lesen 
Stans - Am 22. September stimmt Nidwalden über einen Sondierstollen am Wellenberg ab. Bei diesem Stollen geht es um Abklärungen im Hinblick auf ein allfälliges Atommüll-Lager. Die Nidwaldner Regierung empfiehlt den Stimmberechtigten ein Ja. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Frauen können das genauso wie Männer!
Frauen können das genauso wie Männer!
Fotografie 50 Fotograf*innen, 50 Frauen*, 50 Jahre Frauenstimmrecht  Wie geht es ihnen in diesem Land, das sich seine liebe Zeit gelassen hat mit der definitiven Einführung der Demokratie? Was sind ihre Träume, ihr Hoffnungen - wovor haben sie Angst, was muss sich 2021 in der Schweiz noch ändern? Davon erzählt diese Ausstellung von 50 Fotograf*innen, die 50 Frauen* 50 Jahre nach der Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts porträtiert haben. mehr lesen  
Abstimmung am 5. Juni  Bern - Neben den fünf eidgenössischen Abstimmungsfragen entscheiden am 5. Juni die Stimmberechtigten ... mehr lesen  
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Mehr Bürger als noch im April lehnen die Pro-Service-public-Initiative ab.
Laut Umfrage  Zürich - Die Zustimmung für die Pro-Service-public-Initiative schmilzt laut einer Umfrage. Doch die ... mehr lesen  
Etschmayer Durch ungeschickte Avancen von SBB- und Post-Chefs, droht die Service-Public-Initiative tatsächlich angenommen zu werden. Von bürgerlicher Seite her solle laut einem Geheimplan daher ein volksnaher Alternativvorschlag vor den Wahlen als Killer-Argument gegen die Initiative publik gemacht werden. Dass dieser noch nicht öffentlich ist, liegt mal wieder am Geld. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich -2°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Basel 0°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
St. Gallen -2°C 1°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Bern -5°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Luzern -2°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Genf -1°C 5°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Lugano 0°C 11°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten