Kein Durchbruch bei Pekinger Sechser-Gesprächen

publiziert: Samstag, 28. Feb 2004 / 15:20 Uhr

Peking - Der Streit um Nordkoreas Atomprogramm schwelt weiter: Die Sechser-Gespräche in Peking sind ohne Durchbruch zu Ende gegangen.

Das Atomwaffenprogramm Nordkoreas wird bis auf weiteres eingefroren.
Das Atomwaffenprogramm Nordkoreas wird bis auf weiteres eingefroren.
Nach viertägigen Verhandlungen einigten sich die sechs beteiligten Staaten immerhin auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe. Zudem soll vor Ende Juni eine neue Gesprächsrunde stattfinden.

Bei der Einschätzung der Gespräche gingen die Darstellungen weit auseinander. Die USA fanden die Runde sehr erfolgreich, Nordkorea sah dagegen keine positiven Ergebnisse. Südkorea freute sich über die Grundsatzeinigung auf eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel.

Gastgeber China verwies auf einige bedeutende Ergebnisse, Russland sah zumindest einen bescheidenen Fortschritt und Japan befand, die Gespräche hätten das gegenseitige Verständnis verbessert.

Nach Abschluss der Gespräche betonte Nordkorea, das angebotene Einfrieren seines Atomwaffenprogramms sei ein erster Schritt für dessen Beseitigung. Entgegen einem früheren Angebot im Januar wurde die zivile Nutzung der Kernenergie aber ausdrücklich ausgenommen.

Pjöngjang richtete zudem eine Warnung an die USA. Es wäre ein grosser Fehler, wenn die USA glaubten, dass sie endlos Zeit haben, sagte Chefunterhändler Kim Kye Gwan. Washington müsse seine feindliche Politik aufgeben, sonst werde die nächste Runde ergebnislos verlaufen.

Eine geplante formelle gemeinsame Erklärung kam nicht zu Stande. Die Delegationen einigten sich nur auf eine Erklärung des Vorsitzenden.

Die Verhandlungen in Peking waren bereits die zweite Runde der Sechs-Nationen- Gespräche zum Atomstreit mit Nordkorea. Eine erste Sechser-Gesprächsrunde im August war ohne greifbares Ergebnis geblieben.

(rr/sda)

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