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Kein Ende der GC-Krise

publiziert: Sonntag, 17. Okt 2004 / 20:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 17. Okt 2004 / 23:31 Uhr

Die Krise der Grasshoppers hält auch unter Interimscoach Carlos Bernegger an. Im Heimspiel gegen YB verlor GC 0:1; es war die dritte Niederlage in Serie.

Autsch, das tat weh! Das Team von Carlos Bernegger verlor gegen YB 0:1.
Autsch, das tat weh! Das Team von Carlos Bernegger verlor gegen YB 0:1.
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Derweil setzte sich Basel nach der 12. Runde dank dem 2:1 gegen Servette an der Tabellenspitze leicht ab, weil Thun dem FC Zürich unterlag.

Am Ursprung der 0:1-Niederlage von GC gegen die Young Boys stand ein Fehler von Torhüter Marco Ambrosio. Der Italiener liess sich nach einem Corner von Elvir Melunovic aus spitzem Winkel zwischen den Beinen erwischen (19.). Doch das Hauptproblem der Zürcher bleibt auch unter Bernegger die lamentable Verfassung der Offensive. Denn auch nach dem frühen Rückstand hatte GC genügend Gelegenheiten, die Wende zu schaffen.

Basel bremst Servettes Aufholjagd

Es hatte also lange gedauert, bis der FCB in seiner Generalprobe auf den UEFA-Cup-Auftritt vom kommenden Donnerstag bei Schalke in den siegbringenden Rhythmus kam. Das Duell zwischen dem Leader und dem -- zuvor allerdings in sechs Partien ungeschlagenen -- Letzten der Super League war nämlich lange Zeit ausgeglichener verlaufen, als aufgrund der Tabellensituation erwartet worden war.

Zwar hatte der FCB von Beginn weg die gefährlicheren Szenen, doch spielerisch agierte Servette eher besser. Nicht unverdient gelang den Genfern daher das Führungstor, als der Brasilianer Joao Paulo aus wenigen Metern traf; zum ersten Punktgewinn gegen den FCB seit über dreieinhalb Jahren reichte dieses Tor aber nicht -- Servette verlor erstmals seit der Entlassung von Marco Schällibaum Mitte August.

Zürich auf Erfolgskurs

Der FCZ verdiente sich den 1:0-Erfolg in Thun vor allem in der zweiten Halbzeit. Nach dem Führungstor, das Franco Di Jorio nach einem Doppelpass mit Alhassane Keita in der 60 Minute erzielt hatte, vergab Artur Petrosjan zwei Chancen zum zweiten Treffer. Thun dagegen fand kaum mehr einen Weg durch die gut organisierte Abwehr Zürichs. Allerdings bezahlten die Zürcher den dritten Erfolg in Folge teuer.

Aarau blieb unter Andy Egli zum sechsten Mal in Serie ungeschlagen. Doch nach dem Sieg gegen Basel und dem Remis bei Thun war das 0:0 im Heimspiel gegen Neuchâtel Xamax ein Rückschritt für die Aargauer. In der Schlussphase hätten die Aargauer diese schwache und ausgeglichene Partie fast noch gewonnen.

St. Gallen kann zuhause nicht mehr gewinnen. Nach dem 2:2 gegen Aufsteiger Schaffhausen warten die St. Galler seit dem 7. August und fünf Partien auf einen Erfolg auf dem Espenmoos. Ein Freistoss-Tor von Allmir Ademi sicherte Schaffhausen zehn Minuten vor dem Ende den dritten Auswärtspunkt der Saison.

12. Runde
Thun - FC Zürich 0:1 (0:0). Aarau - Neuchâtel Xamax 0:0 . Basel - Servette 2:1 (1:1). Grasshoppers - Young Boys 0:1 (0:1). St. Gallen - Schaffhausen 2:2 (1:1).

Rangliste (je 12 Spiele): 1. Basel 24. 2. Thun 21. 3. Young Boys 17 (22:18). 4. FC Zürich 17 (17:16). 5. Aarau 16 (18:18). 6. Neuchâtel Xamax 16 (16:16). 7. Schaffhausen 12 (15:21). 8. Grasshoppers 12 (9:19). 9. St. Gallen 11. 10. Servette 10.

Die Torschützenliste
1. Gimenez (Basel/+1) 9. 2. Lustrinelli (Thun) und M´Futi (Xamax), je 6. 4. Häberli (YB) 5. 5. Petric (Basel/+1), Kader (Servette), Chapuisat (YB), Gerber (Thun), Bieli (Aarau), Giallanza (Aarau), Todisco (Schaffhausen) und Neri (Young Boys), alle 4 Tore.

13. Hengemühle (Schaffhausen), Di Jorio (Zürich/+1), Cesar (Zürich), Gygax (Zürich), Touré (GC), Margairaz (Xamax), Chipperfield (Basel), Carreño (Young Boys), Rogerio (GC), Senn (Schaffhausen), Varela (Aarau) und Merenda (St. Gallen), je 3.

25. Joao Paulo (Servette/+1), Balthazar (Servetzte), Carignano (Basel), Murat Yakin (Basel), Delgado (Basel), Dugic (Aarau), Alex (St. Gallen), Smiljanic (Basel), Rey (Xamax), Hassli (Servette), Raimondi (Thun), Petrosjan (Zürich), Keita (Zürich) und Nef (Zürich), je 2.

(rp/Si)

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