Kein Rekord an der Street Parade

publiziert: Sonntag, 14. Aug 2005 / 00:16 Uhr

Zürich - Die 14. Zürcher Street Parade hat trotz Wolken erneut rund eine Million Menschen ans Seeufer gelockt. Weniger heiss war nicht nur das Wetter.

Schrille Figuren waren weniger zu sehen. (Bild: Archiv)
Schrille Figuren waren weniger zu sehen. (Bild: Archiv)
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An der Parade zu stampfendem Technosound dominierte der fast normal gekleidete Festbesucher.

Die Parade 2005 mit dem Motto "Today ist tomorrow" geht nicht als Rekord in die Geschichte ein. Gestützt auf Luftaufnahmen schätzten die Veranstalter am Abend die Zahl der Teilnehmer auf eine Million, wie im Vorjahr. Mit 20 Grad und wolkenverhangenem Himmel war die Parade auch kühler als die heissen Paraden der Vorjahre.

Weniger nackte Haut

Hundertausende drängten sich wie in den Vorjahren dicht zwischen den Love-Mobiles und tanzten zu den stampfenden Rhythmen, die aus Lautsprecherbergen dröhnten. Wegen der kühleren Witterung war aber deutlich weniger nackte Haut zu sehen.

Erinnerten frühere Paraden an brasilianische Karnevals, so feierten 2005 besonders viele normal Gekleidete aller Altersstufen ihr Voksfest. Viele begnügten sich mit kleinen Accessoires wie Federschmuck, Perücken oder bunten Halsbändern. Schrille Figuren in grossen Kostümen aus früheren Jahren waren dagegen weniger zu sehen.

Weiterhin grosse Ausstrahlung

In einem Interview mit dem TV-Sender "Tele Züri" freute sich Street Parade-Präsident Michel Loris-Melikoff über das erneut grosse Interesse an der Street Parade und die gute Stimmung.

Deren nationale und internationale Ausstrahlung sei nach wie vor sehr gross. Nach Schätzung der Veranstalter kamen auch 2005 rund ein Drittel der Teilnehmenden aus dem Ausland, vor allem aus Deutschland, aber auch aus Frankreich und Italien.

An über 100 Parties können Raverinnen und Raver nach der Street Parade ihre Tanzwut weiter ausleben. Bis in den Sonntag hinein befindet sich die Limmatstadt damit noch im Ausnahmezustand.

Positive Sicherheits-Bilanz

Veranstalter, Polizei Sanität haben eine positive Bilanz zur 14. Zürcher Street Parade gezogen. Es mussten vor allem Bagatellverletzungen behandelt werden. Ferner ging die Polizei gegen einige Drogendealer vor.

Keinen direkten Zusammenhang mit der Street Parade hatte eine Messerstecherei im Zürcher Hauptbahnhof, bei der ein Mann getötet wurde.

(bert/sda)

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