Keine Entscheidung im Kampf um Zürcher Stadtpräsidium

publiziert: Sonntag, 8. Feb 2009 / 16:53 Uhr

Zürich - Im Kampf ums Zürcher Stadtpräsidium kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Weder SP-Frau Corine Mauch noch Kathrin Martelli von der FDP erreichten das absolute Mehr. Mauch wurde jedoch in den Stadtrat gewählt.

Corine Mauch unterliegt im Kampf ums Stadtpräsidium, ist aber in den Stadtrat gewählt.
Corine Mauch unterliegt im Kampf ums Stadtpräsidium, ist aber in den Stadtrat gewählt.
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Martelli erreichte mit 39'408 Stimmen einen leichten Vorsprung gegenüber Mauch mit 38'120 Stimmen.

Damit blieben jedoch beide Kandidatinnen unter dem absoluten Mehr von 40'906 Stimmen. Die Ausmarchung zwischen den beiden erfolgt am 29. März.

Grund für das relativ hohe absolute Mehr waren die 4139 vereinzelten Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,7 Prozent.

Für Corine Mauch bedeutete der Wahlsonntag aber doch einen Erfolg: Sie wurde mit 46'468 Stimmen als neues Mitglied des Stadtrates gewählt. Dort ersetzt sie den abtretenden Elmar Ledergerber.

SVP erneut gescheitert

Deutlich abgeschlagen in der Stadtratswahl blieb die SVP, deren Kandidat Roger Liebi es nur auf 17'909 Stimmen brachte. Damit scheiterte die SVP erneut mit ihrem Versuch, ihren 1990 verlorenen Sitz in der städtischen Exekutive zurückzugewinnen. Ohne den Hauch einer Chance war schliesslich EVP-Mann Ernst Danner, der gerade mal 4842 Stimmen auf sich vereinigen konnte.

Die Ersatzwahl für das Stadtpräsidium wurde notwendig wegen des frühzeitigen Rücktritts von Stadtpräsident Elmar Ledergerber.

(li/sda)

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