Keine Spur der Casino-Räuber
publiziert: Dienstag, 30. Mrz 2010 / 12:41 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Mrz 2010 / 13:31 Uhr

Basel - Den Basler Casino-Räubern ist am Sonntag früh die Flucht durch ein aufgebrochenes Tor des Grenzzaunes gelungen. Dieser Zaun sichert die über französischen Boden führende Schweizer Zollfreistrasse zum Flughafen. Die Spur der Räuber verliert sich im Elsass.

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Die Flughafenstrasse ist eine lange Sackgasse, die beim gut bewachten EuroAiport endet. Ein Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft bestätigte erste Vermutungen, dass die Räuber die Strasse vor dem Flughafen durch ein Stahltor verlassen haben, das normalerweise geschlossen ist: Das Schloss sei aufgebrochen worden.

Nach wie vor fehle jede Spur der zehn Räuber, die in der Nacht auf Sonntag mit Maschinenpistolen bewaffnet mehrere hunderttausend Franken erbeuteten. Letztmals gesehen worden seien die beiden silbernen Autos auf einer Quartierstrasse in St. Louis (F) unweit jenes Tores. Schweizer und französische Ermittler kooperierten eng.

Die zehn Männer waren kurz nach vier Uhr vermummt direkt vor das Grand Casino an der Flughafenstrasse gefahren. Sie schlugen Eingangs-Scheiben ein, bedrohten Personal und Gäste und bedienten sich an Kassen - zum gesicherten Tresor kamen sie nicht durch. Schüsse fielen; abgesehen von Schlägen wurde niemand verletzt.

(ade/sda)

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