Keine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt
publiziert: Dienstag, 26. Aug 2003 / 10:11 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Aug 2003 / 11:04 Uhr

Neuenburg - Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt verschlechtert sich weiter. Im zweiten Quartal gab es je 0,9 Prozent weniger Erwerbstätige und Beschäftigte als ein Jahr zuvor, wie das Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt.

Den Gang zum Arbeitsamt mussten dieses Jahr ein Prozent mehr Schweizer antreten.
Den Gang zum Arbeitsamt mussten dieses Jahr ein Prozent mehr Schweizer antreten.
Weiterführende Links zur Meldung:

Statisches Bundesamt
Das komplette Beschäftigungsbarometer im PDF-Format.
www.statistik.admin.ch/news/pm/0350-0308-20.pdf

Und eine Trendwende ist gemäss BFS nicht in Sicht, denn die Indizes für Aussichtsbeurteilung und offene Stellen notieren auf einem neuen Tiefststand. Am Ende des zweiten Quartals waren in der Schweiz gemäss den Zahlen der Erwerbstätigenstatistik (ETS) 4,140 Millionen Personen erwerbstätig.

Der Rückgang um 0,9 Prozent ist auf die geringere Zahl erwerbstätiger Männer (-1,8 Prozent) zurückzuführen, während bei den Frauen eine weitere leichte Zunahme registriert wurde (+0,3%). Wiederum ist vom Stellenrückgang auch der Dienstleistungssektor mit -0,4 Prozent betroffen.

Die Beschäftigungsstatistik (BESTA) weist eine Abnahme um 32 000 Stellen (-0,9 Prozent) innert Jahresfrist aus. Erneut war der Industriesektor (-2,2 Prozent) stärker von der Beschäftigungsabnahme betroffen als der Dienstleistungssektor (-0,4 Prozent).

(fest/sda)

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