Keine Zusammenstösse wegen dem Harassenlauf

publiziert: Samstag, 1. Mai 2010 / 13:55 Uhr / aktualisiert: Samstag, 1. Mai 2010 / 19:48 Uhr
Eine Gruppe junger Leute macht sich mit ihren Harassen auf den Weg.
Eine Gruppe junger Leute macht sich mit ihren Harassen auf den Weg.

Reinach BL - Die Gruppe junger Leute, die sich trotz Behördenverbots auf den Baselbieter Harassenlauf begeben hat, ist am späten Nachmittag in der Nähe des traditionellen Zielortes angelangt. Sie schien sich dann aber aufzulösen.

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200 bis 300 junge Leute hatten sich am Nachmittag in Reinach auf den Weg gemacht. Sie hielten an dem Lauf fest, an dem am 1. Mai seit Jahren jeweils 2000 bis 3000 junge Leute mit Bierharassen von Reinach nach Münchenstein spazierten. Dieses Jahr wollte die Baselbieter Sicherheitsdirektion aber den stets zu einem Trinkgelage führenden Anlass unterbinden.

Die traditionelle Route entlang der Birs wurde mit Alkoholverbot belegt, und den «Grün-80»-Park in Münchenstein, Zielort des Harassenlaufs, riegelte ein grosses Aufgebot der Baselbieter Polizei für jedermann ab. Die trotz Regens erschienenen hartnäckigen Harassenläufer wichen darum aus und spazierten auf Strassen und durch Quartiere.

Keine Konfrontation

Polizisten verfolgten den in kleine Gruppen aufgeteilten Zug und verteilten Handzettel, auf denen auf die Verbote hingewiesen wurde. Teilnehmende machten zwar ihrem Unmut Luft, doch gabs auch Gespräche zwischen jungen Leuten und Polizisten, und die Atmosphäre war nicht auf Konfrontation angelegt.

Nahe beim «Grün-80»-Park begaben sich die jungen Leute zunächst aufs Areal des Gymnasiums Münchenstein, dann begann sich der Zug nach und nach aufzulösen. Während des ganzen Nachmittags wurde das Geschehen von einem Helikopter mitverfolgt. Angebliche Festnahmen wollte die Baselbieter Polizei bis am frühen Abend nicht bestätigen.

Am Polizeieinsatz war im Vorfeld in Medien und Öffentlichkeit der Region wegen des Grossaufwandes Kritik laut geworden. Die Behörden hatten sich seit letztem Jahr wegen der Massentrinkerei und der zurückgelassenen Abfälle daran gemacht, den Grossanlass zu unterbinden. 2009 gabs bei gewalttätigem Streit zudem zwei Schwerverletzte.

(et/sda)

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Voll peinlich
Warum nicht noch Kampfjets?

So aus dem Ausland hat man schon das Gefühl die Schweizer machen sich ab und zu gerne lächerlich. Wahrscheinlich ist der Harassenlauf auch schon in der Bedrohungskarte der Schweiz eingezeichnet.

Ihr Steuergeld bei der Arbeit. Liebe Bullen, als ich letztes Mal in der Schweiz war, war der Bahnhof voll von nigerianischen Drogendealer und auf Schweizer Strassen wird man zum Krüppel geschlagen. Fändet Ihr es nicht sinnvoller mal da einzugreifen oder habt ihr die Hosen gestrichen voll ohne Super Puma Luftunterstützung?
Unverhältnismässig
Sorry, aber wenn ein Super Puma der Schweizer Armee zur Überwachung ( http://bazonline.ch/basel/land/Bierlaeufern-mit-Knast-gedroht/story/18... ) einsetzt, finde ich das jenseits von Verhältnismässig! OK, der Lauf war nicht bewilligt, aber man kann es mit Drohgebärden auch übertreiben! So holen sich die Behörden schlussendlich mehr Beschwerden wegen dem Lärm des Militärhelikopters ein als Lob!
Lasst doch den Leuten einmal im Jahr diesen Spass!
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