Kinder im Kanton Nidwalden noch immer vermisst

publiziert: Sonntag, 19. Jul 2009 / 12:59 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Jul 2009 / 18:35 Uhr

Grafenort - Die Suche nach den zwei Kindern, die vermutlich im Kanton Nidwalden ertrunken sind, blieb bis am frühen Abend erfolglos. Dies, obwohl die Suche bis zur Mündung der Engelberger Aa in den Vierwaldstättersee ausgedehnt wurde.

Auch aus dem Vierwaldstättersee konnten persönliche Gegenstände der Kinder geborgen werden. (Symbolbild)
Auch aus dem Vierwaldstättersee konnten persönliche Gegenstände der Kinder geborgen werden. (Symbolbild)
3 Meldungen im Zusammenhang
Nebst den Einsatzkräften der Polizei standen rund 15 Personen der Feuerwehren Ennetbürgen, Buochs, Beckenried sowie SAC-Angehörige im Einsatz, wie die Nidwaldner Kantonspolizei mitteilte.

Die Uferzonen und das Seebecken in Buochs und Ennetbürgen werden durch mehrere Polizei- und Feuerwehrboote abgesucht.

Im Verlaufe des Sonntags ging der Pegel der Engelberger Aa langsam zurück. Die Trübung des Wassers liess ebenfalls nach.

Spielzeug gefunden

Bislang konnten in der Engelberger Aa und im Vierwaldstättersee persönliche Gegenstände der beiden gefunden werden: Ein Spielzeug, einen Schoppen und den Sack des Kinderwagens.

Am Freitagabend wurde die Nidwaldner Kantonspolizei alarmiert, als ein vierjähriges Mädchen gegegen 20.50 Uhr völlig durchnässt bei einem Bauernhaus in Grafenort anklopfte. Erst um 00.40 Uhr ging bei der Polizei eine Vermisstmeldung ein.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Vierjährige zusammen mit einem 11-jährigen Mädchen und einem sechs Monate alten Knaben, der sich in einem Kinderwagen befand, am Ufer der Engelberger Aa auf einem schmalen Pfad unterwegs waren.

Wollten sie den Bach überqueren?

Die Polizei geht davon aus, dass die drei Kinder bei strömenden Regen den Gerlibach überqueren wollten, der bei Grafenort in die Engelberger Aa fliesst. Dabei wurden die 11-Jährige und der kleine Knabe höchstwahrscheinlich von den Fluten des Baches fortgespühlt.

Wobmann bestätigte einen Bericht des «SonntagsBlicks», wonach die drei Kinder am Freitagabend mit der Mutter der 11-Jährigen in Luzern unterwegs waren. Gegen 19 Uhr soll die Mutter die drei Kinder alleine auf den Zug Richtung Engelberg geschickt haben.

Die Mutter soll, so bestätigte Wobmann, erst gegen Mitternacht den Zug nach Grafenort genommen haben.

(sl/sda)

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Die Suche blieb bisher erfolglos. (Archivbild)
Unfassbar-strafbar
Eine solche unfassbare Geschichte darf nie passieren. Was ist das für eine Mutter? Nie und nimmer kommt einer fürsorglichen Mutter sowas in den Sinn!! auch ein 11-jähriges Kind ist keine Aufsichtsperson, weder für sich alleine noch für zwei andere und dennoch jüngere Kinder. Dieser Frau und Mutter ist jetzt schon die grösste Strafe, die je ein Mensch erfahren kann, ein oder zwei Kinder zu verlieren, geschehen. Da kann ich nichts mehr dazu sagen. Tut mir echt leid für diese Kinder, welche nur das beste wollten und dabei verloren haben und aber für das 4-jährige, das dieses Geschehen in seinem ganzen Leben nie mehr vergessen kann.
Kaum zu glauben
Eine Frau, die drei Kinder, wovon zwei Kleinkinder sind, um 19 Uhr alleine in Luzern und zusätzlich bei so schlechter Witterung, den Zug nehmen lässt und erst nach halb eins merkt, dass die Kinder nie zu Hause angekommen sind, wird hoffentlich hart bestraft. Es reicht nicht, dass sie ihr eigenes Kind verloren hat und ist keine Entschuldigung, dass sie psychisch angeschlagen ist. Mich machen solche Meldungen sehr wütend und betroffen. Meine Gedanken sind beim dreizehnjährigen Bruder des ertrunkenen Mädchens und bei der Familie des Säuglings. Es ist einfach unglaublich!
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