Klagen über zu hohe Preise massiv zugenommen

publiziert: Sonntag, 19. Jul 2009 / 14:14 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Jul 2009 / 14:31 Uhr

Bern - Der Preisüberwacher Stefan Meierhans hat im ersten Halbjahr 2009 doppelt so viele Bürgermeldungen über zu hohe Preise und Gebühren erhalten wie im ersten Halbjahr 2008. Ein besonderes Problem stellten die Verzollungsgebühren dar.

Preisüberwacher Stefan Meierhans: Anzahl der Beschwerden haben sich verdoppelt.
Preisüberwacher Stefan Meierhans: Anzahl der Beschwerden haben sich verdoppelt.
2 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Blog des Preisüberwachers

blog.preisueberwacher.ch/

In einem Interview mit der Zeitung «Sonntag» sagte Meierhans, er habe im ersten Halbjahr 2009 1535 Meldungen erhalten. In der gleichen Vorjahresperiode waren es 765 Meldungen. Es habe noch nie so viele Meldungen gegeben. In der Krise schauten Bürger und Unternehmen besonders genau auf die Preise und Gebühren.

Am meisten drücke die Konsumenten der Schuh bei Gebühren von Wasser, Abfall, Strom, öffentlichem Verkehr und Gesundheit sowie bei den Handy-Tarifen. Ein brisantes Dauerthema seien auch die Verzollungsgebühren für Waren, die man im Ausland einkauft und sich per Post zuschicken lässt.


Freigrenze für Mehrwertsteuer zu tief

Die heute geltende Freigrenze für die Mehrwertsteuer von fünf Franken sei zu tief angesetzt. «Wir fordern, dass das Finanzdepartement die Freigrenze für die Mehrwertsteuer auf zehn Franken erhöht. So könnten die Konsumenten wenigstens bis zum Wert von gut 130 Franken problemlos grenzüberschreitend einkaufen», erklärte Meierhans in dem Interview.

Bei den Medikamentenpreisen sei er enttäuscht über das von Bundesrat Couchepin vorgeschlagene Massnahmenpaket zur Preissenkung. Auch Italien, wo es laut Pharmaindustrie keinen nationalen Medikamentenpreis gibt, hätte in den Länderkorb zum Vergleich der Schweizer Preise mit dem Ausland aufgenommen werden sollen.

(tri/sda)

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