Welt-Aids-Konferenz

Klare Absage an Diskriminierung von HIV-Infizierten

publiziert: Freitag, 25. Jul 2014 / 09:44 Uhr
Bis 2020 sollen 90 Prozent aller Infizierten getestet sein. (Archivbild)
Bis 2020 sollen 90 Prozent aller Infizierten getestet sein. (Archivbild)

Melbourne - Die Welt-Aids-Konferenz in Melbourne ist mit einer klaren Absage an Diskriminierung und Gewalt gegen HIV-Infizierte zu Ende gegangen. «Niemanden zurücklassen» heisst die Melbourner Erklärung gegen Diskriminierung, die bis Freitag mehr als 3800 Menschen und zahlreiche Organisationen unterzeichneten.

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Die UNO-Organisation UNAIDS hatte zu Beginn der Tagung eine neue Vision genannt: Auf dem Weg, die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden, sollen bis 2020 schon 90 Prozent aller Infizierten getestet sein, 90 Prozent behandelt werden und bei 90 Prozent soll das Virus auf ein nicht mehr nachweisbares Niveau gedrückt sein. Das nächste Treffen findet in zwei Jahren in Durban in Südafrika statt.

(bert/sda)

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