Klon-Forscher möchten Methode patentieren lassen

publiziert: Freitag, 13. Feb 2004 / 19:27 Uhr

Seattle - Die südkoreanischen Forscher, die erstmals Stammzellen aus menschlichen Klon-Embryonen gewonnen haben, möchten ihre Arbeit patentieren lassen. Sie erklärten sich bereit, ihre Stammzellen mit anderen Kollegen zu teilen.

Werden in Zukunft nicht mehr nur Tiere geklont?
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Sie wollten aber einen Anteil am Profit ihrer Entwicklungen, sagten Woo Suk Hwang und Yong Moon von der Nationaluniversität in Seoul auf der weltgrössten Forscherkonferenz AAAS in Seattle.

Unser Ziel ist nicht, Menschen zu klonen, sondern Krankheitsursachen aufzudecken, betonte Whang. Als Forscher hätten sie die Verantwortung und moralische Verpflichtung gehabt, diese Studie durchzuführen.

Er versprach, auf alle ethischen und gesellschaftlichen Bedenken einzugehen und die Frage zu erörtern, wie die Welt einen Riegel vor die Herstellung von Klonbabys schieben kann.

Der Chefredaktor des Fachjournals Science, Donald Kennedy, lobte die Arbeit der Südkoreaner im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Seattle als ein fantastisches Stück Forschung. Hwang und Moon sei es gelungen, die Entwicklung der Embryonen über mehr als 70 Stufen zu verfolgen.

Kennedy verwies erneut darauf, dass das therapeutische Klonen als Wissenschaft noch in den Kinderschuhen stecke und bisher keinen Beweis für seinen Wert als Behandlung bei einigen schwersten Krankheiten erbracht habe.

Dagegen glaubt das US-Unternehmen Geron Corporatin im kalifornischen Menlo Park, schon im kommenden Jahr die Genehmigung für klinische Versuche an Menschen von der US-Gesundheitsbehörde FDA zu bekommen.

Ihr Präsident, Thomas B. Okarma, sagte der New York Times, dass Geron sich als erstes auf die Behandlung von Querschnittsgelähmten konzentrieren werde. Das Unternehmen hatte Ratten mit Zellen, die es aus Stammzellen gewonnen hatte, eine beschränkte Bewegungsfähigkeit zurückgegeben.

(tr/sda)

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