Knappe Mittel schuld an Anschlägen in London

publiziert: Donnerstag, 11. Mai 2006 / 12:10 Uhr

London - Knappe Mittel und schlechte Ausrüstung der britischen Geheimdienste haben die Entdeckung der Selbstmordattentäter von London verhindert.

Bei den Anschlägen kamen 56 Menschen ums Leben, 700 weitere wurden verletzt.
Bei den Anschlägen kamen 56 Menschen ums Leben, 700 weitere wurden verletzt.
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Dies deckt ein veröffentlichter offizieller Bericht zu den Anschlägen auf.

Zwei der vier Attentäter seien vor den Anschlägen bereits ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten, hiess es im Bericht des britischen Parlaments. Trotzdem sei nichts unternommen worden, weil die Geheimdienste zu diesem Zeitpunkt mit «dringenderen Angelegenheiten» ausgelastet gewesen seien.

Anschläge ohne Unterstützung

Am 7. Juli 2005 hatten sich in der Londoner Innenstadt vier mutmassliche islamistische Extremisten in die Luft gesprengt, drei in der U-Bahn und einer in einem Bus. Dabei kamen 56 Menschen ums Leben, 700 weitere wurden verletzt.

Die Terroranschläge seien ohne direkte Unterstützung der Terrororganisation El Kaida geplant worden, bestätigte gemäss britischen Medien ein zweiter offizieller Untersuchungsbericht frühere Angaben. Demnach liessen sich die vier Selbstmordattentäter zwar vom Gedankengut der El-Kaida-Terroristen inspirieren, hatten dort aber keinen Hintermann.

(bert/sda)

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