Köbi «Kult» im WM-Trend

publiziert: Dienstag, 20. Jun 2006 / 11:55 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Jun 2006 / 13:30 Uhr

Nach dem zweiten Erfolgserlebnis an der WM 2006 steigt der «Köbi-Kult» ins Unermessliche. Unser Köbi National ist nicht nur ein väterlicher Freund für seine Schützlinge und zudem noch erfolgreich, er ist in unseren Breitengraden eben auch kult.

Es gibt die Köbi Kult-T-Shirts (auch in der Version «Ich bin auch ein Köbi»), ein «Köbi, der macht’s»-Online-Spiel und diverse andere «Köbi-Devotionalien». Sogar ein Buch mit lauter «Köbi-Annektoden» wurde ihm von seinen Spielern gewidmet.

Der trockene Humor des Schweizer Nationaltrainers und seine unverblühmte und direkte Art auf Fragen und Situationen zu reagieren, ist aber nicht nur in der Schweiz beliebt. Auch die Deutschen haben den «Köbi-Kult» entdeckt.

So haben es sich die Deutschen Reporter, allen voran Gerhard Delling und Günther Netzer (auch sie sind bereits schon kult) zur Aufgabe gemacht, den Schweizer Trainer über den grünen Klee zu loben. Zitate der Nationalspieler aus dem Buch «Köbi Kuhn» werden zur Erklärung der Beliebtheit des Trainers mitunter beigezogen wie auch das taktische und menschliche Geschick des Protagonisten Jakob Kuhn.

Und die Schlussfolgerung der beiden Kultfiguren des deutschen Sports ist klar und deutlich: «Köbi ist Kult»! Mittlerweile haben dies auch andere deutsche Journalistinnen und Journalisten aufgegriffen und die Zeitungen oder TV- und Radioberichte stürzen sich auf die vermeintliche neue Kultfigur der Schweiz.

«Köbi ist der Star in einem Team ohne Stars» ist der Tenor allenthalben in den deutschen Medien. Klar, so lange Alex Frei seiner Form noch etwas hinterher rennt, so lange Tranquillo Barnetta noch nicht der ganz grosse Regisseur im Team ist, so lange Philipp Degen keinen wirklichen emotionalen Ausbruch produziert und so lange Philippe Senderos nicht im allerletzten Winkel der Erde als einer der besten Innenverteidiger angesehen wird, fehlt es im Schweizer Fussball an Kultfiguren, die auch ausserhalb der Landesgrenzen Kultpotenzial haben. Einzige Ausnahme ist da vielleicht Beni Huggel. Aber dies wohl leider nicht aufgrund seiner Spielkunst, sondern vor allem wegen eines kleinen Revanchetritts an einem besagten Abend im Spätherbst 2005 in Istanbul.

Was ist eigentlich an dieser WM Kult? In Deutschland vielleicht der Chefcoach Jürgen Klinsmann, so wie vor vier Jahren Rudi Völler? Peter Crouch und Wayne Rooney in England? Ist es vielleicht Henrik Larsson bei den Schweden oder Dwight Yorke und Leo Benhakker in Trinidad und Tobago? Oder Lionel Messi und Trainer José Nestor Pekerman in Argentinien? Oder Viduka und Cahill in Australien? Sicherlich sind Ronaldinho, Ronaldo, Kaka und Dida und vielleicht auch Robinho, «kultig» in Brasilien sowie auch in der Restwelt.

Zidane scheint es nicht mehr zu sein. Und erst recht nicht sein in der französischen Öffentlichkeit ungeliebter Trainer Raymond Domenech. Und auch Del Piero und Totti werden in Italien derzeit nicht mehr so wie früher als «Kultfiguren» verehrt. Auch nicht der etwas farblose Trainer Lippi. «Trap», also Giovanni Trapatoni ist ja mangels Erfolg bei der Squadra Azzura nicht mehr dabei, um diese Rolle einzunehmen. Ein Kandidat ist vielleicht Guus Hiddink, der wie vor vier Jahren als Coach der Südkoreaner nun im Amt für die Australier einen solchen Status erwerben könnte. Sehr kultig ist in Mexiko der Querschläger und Querdenker, Kettenraucher und renitente Coach Ricardo La Volpe.

Wer noch? Viele potenzielle «Kultfiguren» sind an dieser WM nicht auszumachen. Aber auffällig ist, dass die Trainer überdimensional vertreten sind im Vergleich zu früher: Benhakker, Klinsi, Hiddink, Pekerman, La Volpe, Parreira und wie sie alle heissen, und natürlich unser Köbi.

Von Joël Wüthrich, Working Press Suisse

(von Joël Wüthrich/news.ch)

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