Kolumbien lehnt Ortega als Vermittler ab
publiziert: Freitag, 18. Jul 2008 / 07:40 Uhr

Bogotà - Die kolumbianische Regierung hat den Bemühungen des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega um Verhandlungen mit der FARC-Guerilla eine Absage erteilt. Präsident Alvaro Uribe gab eine entsprechende Erklärung ab.

Der frühere Guerillero Ortega hatte sich zu Unterredungen mit den Linksrebellen bereit erklärt.
Der frühere Guerillero Ortega hatte sich zu Unterredungen mit den Linksrebellen bereit erklärt.
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Kolumbien werde Ortega nicht die Erlaubnis erteilen, mit den Rebellen zu sprechen, hiess es darin.

Der frühere Guerillero Ortega hatte sich am Mittwochabend zu Unterredungen mit den Linksrebellen bereit erklärt. Der Konflikt in Kolumbien bedrohe die Stabilität in ganz Lateinamerika und müsse auf friedlichem Wege und nicht mit Waffengewalt beigelegt werden, sagte Ortega.

Anfang der Woche war bekannt geworden, dass die Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens (FARC) Ortega aufgefordert hatte, als Friedensvermittler tätig zu werden.

Ein entsprechendes Schreiben stammt vom 26. Juni und wurde zu einem Zeitpunkt verfasst, bevor die kolumbianische Armee Anfang Juli 15 Geiseln aus der Gewalt der Guerilla befreite. Darin hatte die FARC auch jegliche Gespräche mit der Regierung von Uribe abgelehnt.

(fest/sda)

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