Konfliktvermittler musste in 75 Fällen schlichten

publiziert: Mittwoch, 12. Mai 2004 / 20:18 Uhr

Zug - Der Zuger Vermittler in Konfliktsituationen, der nach dem Attentat im Kantonsrat eingesetzt worden ist, hat seinen ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Demnach wurde er im letzten Jahr 75 Mal um Hilfe angegangen. 48 Fälle konnten erledigt werden.

Seit dem Attentat im Jahre 2000 ist der Vermittler bei der Arbeit.
Seit dem Attentat im Jahre 2000 ist der Vermittler bei der Arbeit.
Mehrheitlich wandten sich Männer (48) und Personen mit einem Schweizer Pass (67) an den Vermittler. Die meisten Anfragen betrafen Amtsstellen, die Aufgaben mit Konfliktpotential erfüllen (etwa Polizei, Fürsorge, Konkursamt).

23 der 48 erledigten Fälle konnten ohne Kontaktaufnahme mit der Verwaltung ins Reine gebracht werden. Wenn Gespräche mit beiden Parteien nötig gewesen seien, habe meist eine konstruktive Atmosphäre geschaffen werden können, schreibt Gsell.

Teilweise war es dem Vermittler möglich, der Verwaltung Anstoss zu einer neuer Sichtweise zu geben oder dem Ratsuchenden zu helfen, die Verwaltung besser zu verstehen. In einigen Fällen wurde der Vermittler mit Ansprüchen konfrontiert, die er nicht erfüllen konnte.

Die Schaffung der Ombudsstelle war nach dem Zuger Attentat vom September 2001 beschlossen worden. Im Februar 2003 nahm der Zürcher Anwalt und Mediator Beat Gsell seine Arbeit als Vermittler auf. Er arbeitet in einem Teilzeitpensum von 50 Prozent.

Gsell ist von der Verwaltung und den Behörden unabhängig. Sein Büro ist ausserhalb der Verwaltung in einem Geschäftshaus beim Bahnhof angesiedelt.

(rr/sda)

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