Kopierschutz: Texas verklagt Sony BMG

publiziert: Dienstag, 22. Nov 2005 / 07:13 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Nov 2005 / 07:40 Uhr

Houston - Texas hat den Musikkonzern Sony BMG wegen dessen Musik-CDs mit der Kopierschutzsoftware XCP verklagt. Diese verursacht Sicherheitslücken auf PCs.

Der Kopierschutz XCP verhindert zwar das Ziehen einer Kopie, macht den Rechner aber auch unsicher.
Der Kopierschutz XCP verhindert zwar das Ziehen einer Kopie, macht den Rechner aber auch unsicher.
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Die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates machte in ihrer Klage geltend, dass mehrere CDs von Sony zwingend ein spezielles Programm von Sony BMG benötigen, um auf Computern abgespielt zu werden. Die Software bleibe anschliessend «versteckt und aktiv» und verursache Sicherheitsrisiken.

Zudem hätten Vertreter der Staatsanwaltschaft trotz eines angekündigten Rückrufprogramms noch am Sonntag CDs mit der Software kaufen können. Als Strafe werde 100 000 Dollar pro Verstoss gegen das texanische Konsumentenschutzgesetz beantragt.

Sony BMG hatte in der vergangenen Woche angekündigt, alle CDs mit XCP aus dem Handel zu nehmen und ein Umtauschprogramm eingeleitet. Auch könne Software heruntergeladen werden, die die Sicherheitslücke schliessen soll.

Bereits 2,1 Mio. CDs verkauft

Das XCP-Verfahren sollte das Kopieren von Musik-CDs erschweren. Es wurde auf Alben von 52 Künstlern eingesetzt, darunter von Ray Charles, Frank Sinatra, Louis Armstrong und Celine Dion. Etwa 4,7 Millionen CDs sind damit hergestellt worden, 2,1 Millionen davon wurden verkauft.

Die Software installiert sich von selbst, wenn eine mit XCP ausgestattete Musik-CD auf einem PC abgespielt wird. XCP verursacht jedoch eine Sicherheitslücke, die Hacker zum Einschleusen von Computer-Viren benutzt haben.

(fest/sda)

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