Krankenkasse muss Helikopter-Rettung nicht bezahlen

publiziert: Dienstag, 17. Feb 2009 / 14:59 Uhr

Luzern - Krankenkassen müssen sich nicht an den Kosten einer Helikopter-Rettung beteiligen, mit der sich eine unverletzte Person aus einer Gefahrensituation bringen lässt. Das Bundesgericht hat der Versicherung eines verirrten Alpinisten Recht gegeben.

Die Rettung mit der Air Zermatt kostete 4200 Franken.
Die Rettung mit der Air Zermatt kostete 4200 Franken.
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Der Berggänger war 2006 in den Walliser Alpen mit einem Kollegen auf 3150 Meter Höhe vom Nebel überrascht worden. Bei der Rückkehr ins Tal verstiegen sich die beiden. Am Fusse einer Steilwand wagten sie sich weder vor noch zurück. Sie forderten deshalb per Handy Hilfe an und wurden mit einem Helikopter der Air Zermatt gerettet.

Für den Einsatz stellte der Rettungsdienst dem Alpinisten 4200 Franken in Rechnung. Seine Krankenkasse weigerte sich, ihren gesetzlich vorgesehenen Kostenanteil von 50 Prozent zu übernehmen, wurde dazu aber 2007 von der Waadtländer Justiz verpflichtet.

Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Kasse nun gutgeheissen. Laut Urteil müssen sich die Versicherungen nur dann an den Kosten beteiligen, wenn auf den Körper des Betroffenen in seiner Notsituation «ein ungewöhnlicher äusserer Faktor einwirkt, der ohne jeden Zweifel seine Gesundheit beeinträchtigen kann.»

Das sei etwa bei einem Sturz oder Rutsch der Fall. Nicht ausreichend für die Kostenbeteiligungspflicht sei dagegen, wenn sich eine Person mit dem Helikopter aus einer Gefahrensituation bringen lasse, etwa weil sie von schlechtem Wetter überrascht worden sei oder die Orientierung verloren habe.

Hier habe der Betroffene keinen Unfall erlitten. Seine Gesundheit sei weder vor, während oder nach der Rettung beeinträchtigt worden.

(fest/sda)

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Also, ich geriet bei einer Bergwanderung ...
... auch einmal in eine gefährliche Situation die ich unterdessen aber bereits "umgehe", wenn ich es rechtzeitig bemerke!

Aber es gibt noch unzählige Möglichkeiten in unseren Bergen und auch auf weniger gefährlichen Stellen, in Not zu geraten.

So gesehen sollte noch mehr für diese und andere Möglichkeiten geworben werden, damit dann, im Notfall, die richtige Hilfe angerufen und erwartet werden kann.
ich auch!
Die REGA ist ja für Notfälle gegründet worden.
Aber, ist es ein Notfall, wenn sich unbedachte Bergwanderer bei unsicherem Wetter im Nebel verirren?
Ich zahle meinen Beitrag an die REGA ...
Damit habe ich auch Anrecht (bei einem Notfall!) auch von der Rega gerettet zu werden - wollen SIE das nicht, für sich selbst?
Heli, eh nur VR, VIP und PR-siehe Rega
Es gibt ja auch noch eine eine Rega dafür...die habe ich im Übrigen auch gekündigt, ich will nämlich nicht Verwaltungsräte sponsoren... Wenn es drauf ankommt sind nurmehr "Oberschichten" oder spektakuläre Dinge interessant...man versteckt sich neuerdings vermehrt dahinter dass die Rega ja nicht Versicherung sondern Gönner sind. Gönner ja gerne, aber nicht mehr für für VR, VIP und PR.
wer sich
diesen Luxus leisten will, soll sich von einem Heli abholen lassen - aber nicht auf Kosten der Krankenkasse, sprich: auf Kosten der Allgemeinheit!
.
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