Krankenkassen sollen Kinderwunsch mitfinanzieren
publiziert: Dienstag, 10. Jun 2003 / 13:31 Uhr

Bern - Krankenkassen sollen die Zeugung von Kinder durch In-vitro-Fertilisation (IVF) mitfinanzieren. Dieser Meinung war eine Mehrheit, die an Gesprächen zum Thema teilgenommen hat.

Diese Diskussionsabende unter dem Titel publifocus wurden durch das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS) durchgeführt. Heute präsentierten sie in Bern die Ergebnisse.

Die Forderung nach der Kassenpflicht wird damit begründet, dass Unfruchtbarkeit eine Krankheit sei und deshalb in den Grundversicherungskatalog aufgenommen werden müsse.

Von Seiten der Krankenversicherer kam keine Opposition auf diese Forderung. Die Wirksamkeit der In-vitro-Fertilisation ist vergleichbar mit der In-vivo-Fertilisation. Und diese ist bereits kassenpflichtig, sagte Santésuisse-Sprecher Peter Marbet auf Anfrage.

Entscheidend sei hingegen die Frage, bis zu welchem Alter bezahlt werden soll. Man weiss, dass ab 40 die Wirksamkeit massiv abnimmt, sagte Marbet.

Einig waren sich die publifocus-Teilnehmenden darin, dass unfruchtbare Paare die Möglichkeit haben müssen, unabhängige Beratung und Information über Behandlungsmöglichkeiten und Alternativen einholen zu können.

Mehr zu reden gab die Präimplantationsdiagnostik zur Erkennung schwerer Krankheiten. Übers Ganze gesehen überwog aber in allen Runden die Ansicht, Embryonen sollten vor der Implantation auf Krankheiten, die auch mit den üblichen Methoden der vorgeburtlichen Diagnostik aufgedeckt würden, getestet werden.

(fest/sda)

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