Kriminalität macht den Schweizern Angst

publiziert: Sonntag, 16. Mai 2010 / 09:48 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Mai 2010 / 10:19 Uhr
Die Bedrohung ist vielfach nur in den Köpfen vorhanden. (Symbolbild)
Die Bedrohung ist vielfach nur in den Köpfen vorhanden. (Symbolbild)

Bern - Die Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich durch die Kriminalität zunehmend bedroht. Rund 90 Prozent finden, die Kriminalität sei in all ihren Formen seit dem Jahr 2000 erheblich gestiegen.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts LINK bei 1410 Personen im Auftrag der Securitas Direct. Die Zeitung «Sonntag» hat die Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht.

Von einer Erhöhung der Kriminalität gehen besonders ältere Paare ohne Kinder (96%) sowie Menschen mit einem Einkommen über 9000 Franken aus (93%).

Keine tatsächliche Zunahme

Tatsächlich scheint die Kriminalität jedoch nicht zugenommen zu haben: Jede fünfte Person gab an, selber Opfer eines Schadenfalls geworden zu sein - genau gleich viele wie bei einer ersten gleichen Umfrage vor 20 Jahren.

Das diffuse Gefühl hat zur Folge, dass die Menschen ihre Häuser sicherer machen: Mehr als jede dritte Person hat in den letzten zehn Jahren eine Alarmanlage installiert, bessere Schlösser montiert oder sonstige Massnahmen ergriffen.

Obwohl die Einbruchsrate in der Westschweiz am stärksten gestiegen ist, befassen sich die Romands weniger mit der Sicherheit als die Deutschschweizer. Nur 36 Prozent der Bewohner der französischen Schweiz haben Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Dem stehen 41 Prozent der Bewohner der deutschen Schweiz gegenüber.

(bert/sda)

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Stimmt genau
So kriminell wie 2009 waren die Schweizer schon lange nicht mehr.
Ich habe soeben die Rollos runtergelassen und einen 2 Meter langen Holzknüppel in den Flur gestellt.
Ich hoffe nun bin ich sicher.
Richtig, macht nur weiter so!
* der Strassenstrich ist von Osteuropäerinnen besetzt, die als Touristinnen ins Land kommen, einige Tage Freier bedienen, und dann wieder abhauen - ohne Steuern zu bezahlen! Die Schweizer Dirnen, die Steuern bezahlen (sollten) - gehen dagegen leer aus. Das ist auch kriminell!

* die Kriminaltouristen reisen übers Wochenende ein, observieren kurz, und brechen ein. Danach verschwinden sie augenblicklich wieder - zurück in den Balkan! Die Polizei sucht sie jedoch noch immer in der Schweizer Stadt!

Hurra - es lebe die EU, und die Einheitswährung gibt's bald schon nicht mehr!!
Freier Personenverkehr
Wie schön ist doch der freie Personenverkehr und die Masseneinwanderung ohne Grenzen. Aber alles wird noch massiv zunehmen ,wenn halb Europa denen es schlecht gehen wird durch die Staatsverschuldung in unser Heimatland drängen werden. Das Volk könnte mindestens den Politischen Kurs an den nächsten grossen Wahlen 2011 noch ändern und die EU-Reissleine ziehen.
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