Kritik an Athens Umgang mit Migrantenkindern

publiziert: Montag, 22. Dez 2008 / 18:05 Uhr

Athen - Die Organisation Human Rights Watch (HRW) wirft Griechenland schwere Versäumnisse beim Schutz von eingewanderten Kindern vor. HRW spricht in einem veröffentlichten Bericht von rund 1000 unbegleiteten Migrantenkindern aus Kriegsgebieten.

Selbst zehnjährige Mädchen würden routinemässig zusammen mit Erwachsenen eingesperrt. (Symbolbild)
Selbst zehnjährige Mädchen würden routinemässig zusammen mit Erwachsenen eingesperrt. (Symbolbild)
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Die Kinder würden in Griechenland vollkommen sich selbst überlassen, lebten auf der Strasse und erhielten keinerlei staatliche Unterstützung. Sie müssten täglich um ihr Überleben kämpfen und hätten so gut wie keine Chance, als Asylbewerber anerkannt zu werden.

In dem HRW-Bericht ist auch die Rede von Misshandlungen seitens der Polizei und der Küstenwache. Selbst zehnjährige Mädchen würden routinemässig zusammen mit Erwachsenen eingesperrt.

Die Kinder werden dem Bericht zufolge «ausgebeutet, arbeiten in gefährlichen Jobs oder betteln». Sie lebten im Schmutz und schliefen in Parks.

Griechenland wird wegen seiner restriktiven Asylpolitik regelmässig vom Europarat, dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisiert.

(smw/sda)

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